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Wallfahrtskirche St.Wolfgang in PIPINSRIED

Lage der Kirche auf der Landkarte ...


Kurzbeschreibung

Die Barock-Kapelle zum Hl.Wolfgang ist eine künstlerische Kostbarkeit im Landkreis Dachau ist Leider wurde in den letzten Jahren jeglicher bewegliche Schmuck gestohlen. Der barocke Kirchenraum ist aber immer noch sehr sehenswert.

Die Kirche entstand der Legende zufolge durch ein St.Wolfgangsbild, das immer wieder auf einen Baumstumpf im Wald zurückkehrte. Dort wurde zunächst ein Bildstock (Bild rechts) errichtet. 
Der wachsende Zustrom von Andächtigen führte schließlich zum Bau der gemauerten, am 6. Juli 1695 geweihten St. Wolfgangs-Kirche in ihrer heutigen Form. Baumeister war Hans Maurer aus Hirtlbach.

Um 1746 wurde die Kirche mit Stuck von Franz Xaver Feichtmayr d.Ä. und mit Gemälden von Ignaz Mayr ausgestattet.

Die Kirche ist ein Saalbau mit halbrundem Chor, westlicher Vorhalle und Dachreiter über dem Westgiebel.

Am Chorscheitel ist die Sakristei angebaut.

Die Kirche ist außen und innen durch zahlreiche weiße Pilaster gegliedert.

Rings ums Kirchlein entstand ein Kreuzweg, wie bei allen Wallfahrtskirchen in der Zeit von 1500 bis 1750. Er wurde 1980 renoviert.


der alte Bildstock
über dem Tabernakel


Die Wallfahrtskapelle gehört zur Pfarrei Pipinsried (Bistum Augsburg), die zusammen mit Tandern und Hilgertshausen einen Pfarrverband bildet.

Innenausstattung

Der Chor ist nicht eingezogen und schließt in einem Halbrund. Er ist wie der Altarraum durch umlaufendes Gebälk gegliedert. In den Schildbögen befinden sich Rundfenster.

Der Hochaltar, der elegante Stuck und die Kanzel stammen von dem berühmten Stuckateur Franz Xaver Feichtmayr d.Ä. (1747)

Der Hochaltar besitzt einen großartigen Säulenaufbau, dessen bühnenartiger Charakter durch das rd. 1 Meter nach hinten verschobene Altarbild, das den hl. Wolfgang zeigt und in späterer Zeit entstanden ist,  zum Tragen kommen. 
Zwischen den Säulen stehen keine Figuren.
Über die Tabernakel ist noch der ursprüngliche Bildstock zu sehen (Bild siehe oben rechts). 
Nach oben abgeschlossen wird der Altar durch einen großen Aufsatz in dem stilisiert die Heilige Dreifaltigkeit im Strahlenkranz dargestellt wird.

zur Beschreibung der Bilder der 14 Nothelfer zur Beschreibung der Apostelleuchter zur Beschreibung der Apostelleuchter zur Beschreibung der Apostelleuchter zur Beschreibung  des vorderen  Deckengemäldes zur Beschreibung des Kanzelkreuz zur Beschreibung der Kanzel zur Beschreibung der Bilder der 14 Nothelfer zur Beschreibung der Gnadenbild-Säulezur Beschreibung des Choraltars
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Die Decke ist geschmückt mit 3 Gemälden von Iganz Mayr , die sich mit dem Leben des hl. Wolfgang befassen. 
im Chor: Bußstein des hl.Wolfgang,
im Langhaus: St.Wolfgang kommt in die neue Kirche von Pipinsried
über der Empore: St.Wolfgang und der Teufel

Auch die Emporenbrüstung ist bemalt. 

Leider wurde in den letzten Jahren jeglicher bewegliche Schmuck und sogar die Glocken gestohlen. Unter der Empore sind noch Votivgaben  angebracht, die von den Dieben verschmäht worden sind. 


Ausführliche Beschreibung
mit ikonographischen und kunsthistorischen Erläuterungen

 

Geschichte der Kirche

Eine künstlerische Kostbarkeit im Landkreis Dachau ist die landschaftlich reizvoll gelegene Barock-Kapelle zum Hl.Wolfgang.
Die Seelsorge der Pfarrei Pipinsried, zu der die Kapelle gehört, wurde seit 1382 von Vikaren aus dem Kloster Indersdorf ausgeübt. Dies blieb auch so bis zur Klosteraufhebung im Jahre 1783 (obwohl Indersdorf zum Bistum Freising, Pipinsried zum Bistum Augsburg gehörte und noch gehört). Die Pfarrei Pipinsried bildet zusammen mit Tandern und Hilgertshausen einen Pfarrverband.


D
ie Wallfahrtslegende

Am 5. Mai 1613 nahmen mehrere Pipinsrieder an der Translation (=Überführung) der Gebeine des hl.Wolfgang in Regensburg teil. St.Wolfgang war am 31.10.994 in Pupping/Niederösterreich gestorben und dort begraben worden. Gut 600 Jahre später wurden seine Gebeine an seinen früheren Wirkungsort -er war von 972 bis 994 Bischof von Regensburg- zurückgebracht. Bei der Feier zur Translation wurden Papierbilder des Heiligen verkauft. Ein solches brachte der Wallfahrer mit heim nach Pipinsried und setzte es in die Höhlung eines Baumes ein. Als einige Zeit später ein Bauer den Baum fällte, fiel das Bild heraus. Der Bauer brachte es zum Pipinsrieder Pfarrer, der es auf den Altar der Pfarrkirche legte. Am anderen Tag aber war das Bild vom Altar verschwunden und man fand es wieder auf dem Stumpf des umgehauenen Baumes. Die Sage berichtet, dass sich der Vorgang mehrere Male wiederholte. Diese Episode und der Umstand, dass der Finder des Bildes nach Anrufung des hl. Wolfgang von "grossen Leibschaden" geheilt worden war ("in selbiger nacht von diesem yblen Zuestand erlediget"), erregte unter dem Volk großes Aufsehen.
Unter Historikern wird angenommen, dass diese Ereignisse nicht schon 1613 stattgefunden haben, sondern rd. 10 bis 15 Jahre später.

 

Die ersten Kapelle1626

Das Heiligenbild fügte man daraufhin in eine hölzerne Säule ein, die an der Stelle des gefällten Baumes aufgestellt wurde und den Namen "St. Wolfgang in der Saul" erhielt. Daraus entwickelte sich eine kleine Wallfahrt. Der Bildstock ist noch heute in der Kapelle zu sehen (Bild siehe oben)

Um die Wallfahrer vor Wind und Wetter zu schützen, baute man später über diese Säule eine hölzerne, mit Brettern und Baumrinde abgedeckte Kapelle. Der Chronist Georgius Penzl schreibt in seiner Chronik von 1745 dazu, Bauherr sei Propst Wolfgang Karl (1618-1631) aus dem Kloster Indersdorf gewesen, der sie entweder im Jahr 1613 (noch als Expositus) oder 1626 (bereits als Propst) errichtet habe. Die Wallfahrt wurde von den Indersdorfer Mönchen gefördert, die sich davon nicht nur geistlichen, sondern auch materiellen Gewinn versprachen. Dennoch wurde die Kapelle nach Aussage von Penzl "vor dem Schwedischen Krieg nicht sonderlich geschätzt oder gar mit besonderer Verehrung bedacht ".


Weihnachtstaler

Erst während des Dreißigjährigen Kriegs, so fährt Penzl in seiner Chronik fort,
"begannen die Gläubigen aus Nah und Fern zu diesem Gotteshaus zu strömen.



Originalauszug aus der Penzl-Chronik
Teils gaben sie an, daß sie gekommen wären, weil sie ein Gelübde erfüllen wollten, das sie zur Zeit der Flucht vor den Schweden abgelegt hatten, andere wiederum sagten, daß sie nach Anrufung des hl. Wolfgang von Geschwüren und anderen krankhaften Gebrechen an den Füßen befreit worden wären. Unstreitig kamen die meisten aus diesem Grund, was man noch heute (=1745) ganz gut an der großen Zahl der hölzernen Gliedmaßen erkennt, die zum Zeugnis der Heilung Gott geschenkt worden sind. Ein weiterer Teil war von anderen Krankheiten befallen und wurde nach Anrufung des hl. Wolfgang vollständig geheilt, wie die Votivtafeln zeigen, die deshalb aufgehängt worden sind".


Nach dem Heiligenlexikon ist St.Wolfgang Patron von Regensburg. Da er meist mit einem Beil dargestellt wird, ist er außerdem Patron der Holzarbeiter, Köhler, Zimmerleute und Bildhauer: Wolfgang hilft vor allem bei Schlaganfällen; gegen Gicht, Lähmung, Fußleiden, Ruhr, Hauterkrankungen, Hautentzündungen ("Wolf"), Blutfluss, Schlaganfall, Augenkrankheiten und Unfruchtbarkeit, Missgeburten. Hierher nach Pipinsried kamen die Gläubigen vor allem wegen Fuß- und Handleiden. Dies legen jedenfalls die Votivgaben nahe, die noch heute in der Kapelle aufbewahrt werden (Holzfüße, Holzhände und Krücken).


Votivgaben

Neben den Votivgaben spendeten die Wallfahrer auch reichlich Geld. Aus den Einnahmen aus dem Opferstock (sog.Opferstockge-fälle) wurde ein kleines Vermögen angesammelt, das als Darlehen an kirchliche und private Kreditnehmer verliehen wurde. So waren nach Aussage von Prof.Liebhart im 18.Jh. die Zinseinnahmen höher als die Opferstockgefälle.

Zweite Kapelle 1637

Zur damaligen Zeit war der Chorherr Jakob Küpferle Vikar in Pipinsried. Insgesamt 16 Jahre lang (1634-1646 u.1649-1653) übte er dieses Amt aus und vergrößerte 1637, unmittelbar nach den Pestjahren (1634/35), in denen viele Pipinsrieder ums Leben kamen, die Holzkapelle. Mit 38 Bewohnern begann er den Wald zu roden und einen Neubau zu errichten.
Chronist Penzl berichtet über ihn:
  "Dieser Erweis so vieler Wohltaten bewegte Jakob Kypferle, der damals Vikar in Pipinsried war, so sehr, daß er den Sachverhalt dem Propst Benedikt vortrug und ihn dringlich bat, in Anbetracht dessen nach Pipinsried zu kommen, sich ein eigenes Bild zu machen und zu entscheiden, wie man die Frömmigkeit nicht nur erhalten, sondern noch vermehren könne. Benedikt veranlasste dann, dass ein Altar errichtet und die Kapelle durch eine Holzkonstruktion verlängert wurde, um so das Fassungsvermögen zu erhöhen. Von Heinrich V. von Knörigen, dem Bischof von Augsburg, erhielt er die Erlaubnis, in der Kapelle die Messe zelebrieren zu können (= vom 26. Oktober 1638 an) sowie einen tragbaren Altar. Von diesem aus las besagter Jakob Kypferle als erster von uns die heilige Messe, zunächst vereinzelt, später häufig".

Beim Bau der 2.Kapelle erhielten die Pipinsrieder Unterstützung von zwei Kapuzinerpatres aus Salzburg, die dafür sorgten, dass die neue Kapelle nach dem Vorbild der Hütte von St.Wolfgang am Wolfgangsee zu errichtet wurde.

Die von Jakob Küpferle verlängerte (zweite) Kapelle hatte Ausmaße von 7 x 4 Meter (20x12 Schuh), war innen mit in rot/gelb/grüner Farbe gestrichener Eichenrinde ausgekleidet und besaß über dem Eingang sogar einen kleinen Turm. An den Wänden hingen Holzbilder mit Darstellungen aus dem Leben des hl.Wolfgangs. Auf dem Tragaltar standen eine Plastik des Kirchenpatrons und später natürlich das Gnadenbild, das während des Dreißigjährigen Kriegs in München aufbewahrt worden war.

Nach dem Krieg wurde die Kirche auf ungewöhnliche Weise nochmals erweitert. Man schnitt den hinteren Teil der Holzkapelle ab und versetzte ihn einige Meter nach hinten. Dazwischen wurden zwei Oratorien eingefügt. Die neue Kapelle hatte nun 14 Fenster und war voll gepflastert. Auch ein Teil der Innenausstattung (vor allem Bilder) wurde ergänzt.

Von späteren Zeiten ist noch Vikar Anton Zunhamer (1734-1741 u. 1742-1757) erwähnenswert, der ein zweibändiges Werk über die Wallfahrt und über die Pfarrgeschichte schrieb.

Die Wallfahrt zum hl.Wolfgang nach Pipinsried war nicht so groß wie z.B. Ainhofen, Taxa oder gar Inchenhofen. Doch sie war von hoher regionaler Bedeutung. Überliefert sind Wallfahrten und Bittgänge aus 16 Pfarreien, darunter aus Indersdorf, Langenpetten-bach, Westerholzhausen, Altomünster, Tandern, Hilgertshausen und Randelsried. Um die Zahl der Wallfahrer zu steigern fanden seit 1639 fünf Fastenpredigten statt. Zudem hat man für Jahrtagsstiftungen geworben; 150 Jahre später waren es 86 Jahrtage. Ab 1663 gab es an allen Sonntagen nach Corporis Christi (Fronleichnam) Prozessionen.
Große Anziehungskraft hatten Besuche von hochgestellten Persönlichkeiten.
So kamen z.B. am 12.8.1656 die in Schloss Schleißheim wohnende Kurfürstin Maria Anna, die Witwe von Kurfürst Maximilian I. und Tochter von Kaiser Ferdinand II. in Wien und bat den Heiligen um Hilfe. Maria Anna ging wohl oft wallfahrten. Aus Inhausen (Marienwallfahrt) ist bekannt, dass für sie sogar ein Oratorium eingebaut wurde. Dort konnte sich, wie es hieß: "die verwittibte Churfürstin, welche dises Gottshauß Gott lob zum öffteren gnädigst besuecht, aufhalten und sich dessen bedienen".
Nach Pipinsried wallfahrtete am 10.Mai 1660 auch die aus Savoyen stammende 24jährige Kurfürstin Adelheid Henriette (1636-1676), die Frau des seit 1651 regierenden Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern (1636-1679).
Mirakelbücher haben sich leider nicht mehr erhalten. Doch Prof.Liebhart weiß, dass es zwischen 1734 bis 1773 im Durchschnitt pro Jahr zu 29 Gebetserhörungen oder "Wunder" kam.

Das Vermögen der Kapelle war durch die Wallfahrt kräftig gestiegen: von 68 Gulden (1637) auf 470 Gulden (1652). Und das während der Zeit des 30jährigen Kriegs.


Die jetzige Kirche (seit 1696)

Der wachsende Zustrom von Wallfahrern führte schließlich zum Bau der heutigen Kirche.

1692 stellte das Stift beim Ordinariat in Augsburg den Bauantrag. Propst Dominikus Vent (1693—1704) legte 1694 im Beisein des Klausners und der Schulkinder den Grundstein. Die Kirche wurde aus Ziegeln gemauert.Baumeister war Hans Maurer aus Hirtlbach (1654-1729), der im Landkreis Dachau auch die Pläne für die Kirchen in Aufhausen, in Unterweikertshofen sowie für die Ignatiuskapelle in der Pfarrkirche in Oberroth erstellt hat. Am 6. Juli 1696 wurde die St. Wolfgangs-Kirche vom Augsburger Weihbischof Eustachius Egolphus von Westernach eingeweiht.

Die Errichtung einer derart aufwändigen Kirche war nur durch die tatkräftige Unterstützung seitens des Augustiner-Chorherren-stiftes Indersdorf möglich, das in Pipinsried nicht nur die geistliche, sondern als Hofmarksherr auch die weltliche Macht (niedere Gerichtsbarkeit) besaß. Doch die Kosten trug letztendlich der Wallfahrtsbetrieb, der bis 1695 ein Kapital von 2417 Gulden angesammelt hatte. Der Betrag reichte aus.

Die Kirche ist ein Saalbau mit halbrundem Chor, westlicher Vorhalle und Dachreiter über dem Giebel. Am Chorscheitel ist die Sakristei angebaut. Die Außen- und die Innenwände sind durch Pilaster gegliedert.

Schon wenige Jahre nach der Errichtung musste die Kirche renoviert werden, weil sie während des Spanischen Erbfolgekriegs nach der Schlacht bei Donauwörth im Jahr 1704 von Engländern ausgeplündert worden war.


Sakristeianbau

Translation der Wolfgangsreliquien
Am 22. August 1756 erhielt die Wallfahrtskirche echte Reliquien des hl. Wolfgang. Elf Pfarreien an der feierlichen Überführung und Einsetzung nahmen Gläubige aus elf Pfarreien der Umgebung teil. Insbesondere aus Altomünster kam eine "ganze Menge der Burgern mit Fahnen, Trumel (= Trommeln), Unter- und Obergewöhr (= Gewehre)", heißt es. Trotz des Regens sollen 3000-4000 Menschen an diesem hohen Fest teilgenommen haben.


K
lause


In der Nähe, auf dem Fuchsberg hatte man einen Kalvarienberg gestaltet (er ist inzwischen abgetragenen). Auf ihm wohnte von 1643 bis zum Ende der Wallfahrt um 1800 ein Klausner. Er war nach mehreren Kircheneinbrüchen (auch damals schon) notwendig geworden. Die hölzerne Klausenhütte wurde 1698 durch einen Steinbau ersetzt. Das Haus hatte vier Räume, darunter auch eine Schulstube. Die Klausner unterrichteten nämlich die Pfarrschüler; ab 1746 spielten sie in der Pfarrkirche St.Dionys in Pipinsried auch die Orgel. Die Klause wurde 1871 abgetragen.
Früher wurde jeden Sonntag vor dem Gottesdienst ein Bittgang für eine gute Ernte abgehalten (bis zum Erntedankfest).

Ende der Wallfahrt
Die Wallfahrt nach Pipinsried bestand bis zum 3.Viertel des 18.Jahrhunderts. Damals, zur Zeit der Aufklärung, gingen die Wallfahrten allgemein zurück. Die Aufzeichnungen enden 1773. Über die weitere Geschichte der Wallfahrt ist wenig bekannt.
Immerhin überstand die Kirche die Säkularisation von 1803. Das war nicht selbstverständlich, weil St.Wolfgang als eine überzählige Kirche galt, die noch dazu zur damals von der Regierung bekämpften Wallfahrt anregte.

Innenausstattung


Den Indersdorfern verdankt die Kirche ihre jetzige Barockausstattung, den prächtigen Hochaltar, den eleganten Stuck und die Kanzel des Franz Xaver Feichtmayr d.Ä.(1698-1763). Feichtmayr gestaltete mit Johann Michael Fischer oder den Brüdern Matthäus und Ignaz Günther gestaltete Franz Xaver Feuchtmayer als Stuckateur einige der bedeutendsten Kirchenräume in Schwaben, Oberbayern, Mittelfranken, Mainfranken und Tirol, z.B. in Indersdorf, Rott am Inn, Vierzehnheiligen oder Dießen.


Ein besonderer Förderer der Wallfahrt seines Namenspatrons scheint schon Propst Wolfgang Carl (1618-1631) gewesen zu sein, denn sein Wappen ist zusammen mit dem Doppelwappen von Indersdorf am Chorbogen angebracht.

Ziergitter
 Die treibende Kraft für die Innenausstattung war Pater Anton Zunhamer aus dem Indersdorfer Konvent. Er war der langjährige Pfarrvikar von Pipinsried (1734-1757 und von 1763-1779) der -wie erwähnt- auch eine Chronik über die Kirche verfasste. Leider ist sie mir nicht bekannt.


Altarraum
Der Altarraum und das Langhaus sind mit einem Tonnengewölbe mit Gurtbogeneinteilung überdeckt. Das Licht fällt nicht nur durch die sechs Fenster mit halbrundem oberen Abschluss, sondern auch durch die darüber in den Schildbögen angebrachten ovalen kleineren Fenster, auch Ochsenauge oder "oeil de boeuf" genannt, in den Kirchenraum. Die Gurtbogen und die Stichkappen sind mit feinem Stuckwerk verziert.

Fenster:
oben Ochsenauge
unten Rundbogenfenster

Hochaltar

Der Hochaltar wurde von Klostermaler Georg Vogt (1722-1771 aus Indersdorf (Plan und Fassung), vom Kistler Melchior Obermayr aus Indersdorf (Schreinerarbeiten) und vom Bildhauer Franz Paulus Arnoldt (1724-1788) aus Dachau (Schnitzarbeiten) im Jahr 1755 erstellt. Er besitzt einen großartigen Aufbau (Retabel)mit vergoldeten Säulen.
Den Vorgängeraltar aus dem Erbauungsjahr 1693 hat man an die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum verkauft.

Nach oben abgeschlossen wird der Altar durch einen großen Aufsatz in dem stilisiert die Heilige Dreifaltigkeit im Strahlenkranz dargestellt wird.

Der bühnenartige Charakter kommt durch das rd. einen Meter nach hinten verschobene Altarbild, das den hl. Wolfgang zeigt und in späterer Zeit in Österreich entstanden ist, zum Tragen. 

St.Wolfgang 1755
Groß im Bild steht der Heilige, im bischöflichen Ornat, der segnend seine rechte Hand erhebt. Im Hintergrund ist die Wolfgangskirche in Pipinsried in heutiger Form zu sehen.
Zwischen den Säulen stehen keine Figuren.
Über dem Tabernakel aus dem Jahr 1687 ist noch der ursprüngliche Bildstock aus dem frühen 17.Jh angebracht. Er ist prächtig verziert. Das früher dort eingesetzte Gnadenbild ist aber schon lange verschwunden.

Bildstock -17.Jh



Deckenfresko im Altarraum

Die Deckengemälde stammen vom "Augsburger Histori Maler" Ignaz Mayr, der sie im Jahr 1746 erstellt hat. Sie seien mehr wegen ihres historischen Gehalts als wegen der Malkunst hoch einzuschätzen, heißt es. Die Gemälde von Pipinsried sind Mayrs einzige Werke in den Kirchen des Landkreises Dachau. Er erhielt dafür 108 Gulden und freie Verpflegung.

Auf dem Fresko wird der Bußstein des hl.Wolfgang dargestellt. In der Mitte des Bildes steht St. Wolfgang vor seiner Klause in der Einöde am Abersee in bischöflichem Ornat. Ein Putto links hält in einer Hand den Bischofsstab, in der anderen das spezielle Attribut des Heiligen, das Beil. Zu seinen Füßen ein geöffnetes Buch.


Bußstein des hl.Wolfgang
1746
Das Beil erinnert daran, dass St.Wolfgang den Ort seiner Eremitenklause am Abersee durch eine Art Gottesurteil festlegte, indem er vom Gipfel eines Berges ein Beil nach unten warf. Auf der rechten Seite des Bildes ist eine Felsplatte mit Fußspuren und Handspuren zu sehen. Nach der Legende soll Wolfgang zur Buße mit seinen Händen gegen den Felsen geschlagen haben; doch der Felsen wurde weich wie Wachs, sodass sich Wolfgang nicht verletzte.

St.Barbara
Sehr schön sind die Rocaillemedaillons mit den Bildern der vierzehn Nothelfer zwischen dem Gebälk und den Fenstern an den Außenwänden im Chor und im Altarraum:
Von links hinten nach links vorne:
St. Katharina, St. Dionysius, St. Pantaleon, St.Ägidius, St. Vitus, St.Georg,
Von recht vorne nach rechts hinten: St.Eustachius, St.Christophorus,St.Cyriakus, St. Erasmus, St.Blasius, St.Achatius, St.Margareta, St.Barbara.

St.Dionys
Vor der Neuausstattung der Kirche waren an der Emporenbrüstung Figuren der 14 Nothelfer angebracht. Diese wurden 1746 durch die Gemälde ersetzt, um den Heiligen "ihre Veneration (die Möglichkeit zur Verehrung) nicht zu nehmen". Auch diese Bilder wurden von Ignaz Mayr gemalt. Der Birgittenprior Dr.Jakob Scheckh (Priorat 1724-1755) aus dem nahen Kloster Altomünster besorgte aus Rom Reliquien der 14 Nothelfer mit "Authentica" (Echtheitszertifikat).


Kirchenschiff /Langhaus


Deckengemälde im Langhaus

An der 7,30 m hohen Langhausdecke sind zwei Fresken angebracht:
Über dem Kirchenschiff "St.Wolfgang kommt in die neue Kirche von Pipinsried",
über der Empore "St.Wolfgang und der Teufel".


St.Wolfgang kommt in die neue Kirche von Pipinsried,
Das große Deckengemälde (5,45 x 3 m) über dem Kirchenschiff zeigt in der Mitte St.Wolfgang in bischöflichem Ornat mit Stab und Mitra, die rechte Hand segnend erhoben. Er zieht zu der links auf einem kleinen Hügel stehenden neuen Wolfgangs-kapelle von Pipinsried.


St.Wolfgang besucht die
neue Kirche von
Pipinsried
Daneben steht am Fuß des Hügels die kleine baufällige Vorgängerkapelle (oder eine Nachbildung der Zelle des hl. Wolfgang vom Abersee).
Rechts neben St.Wolfgang knien drei Indersdorfer Chorherren in ihrem Habit. Die vorderste Person könnte der erwähnte Pfarrvikar Zunhamer sein, der sich um St.Wolfgang verdient gemacht hat.
Hinter den Chorherren ist das Kloster Indersdorf mit seinen beiden Türmen und eine kleine Kirche mit Zwiebelturm zu sehen.
Über dem Geschehen lagert neben zwei Putten auf Wolken die Gestalt der Divina Providentia=Göttliche Vorsehung (nach anderen Quellen die Symbolgestalt der "Mutter Kirche") mit einem Zepter vor dem Auge Gottes im Dreieck. Für Providentia spricht, dass sie in der barocken Kunst häufig mit einem Zepter dargestellt wird, dessen Spitze ein Dreieck mit einem Augensymbol bildet. Das Auge im Dreieck als Darstellung der Dreifaltigkeit in ihrer Allgegenwart und Allwissenheit hat sich in der Kunst unserer Gegend erst im 18.Jh verbreitet. Aus der frühchristlichen und mittelalterlichen Kunst ist es unbekannt.

Im unteren Teil des Bildes sehen wir eine völlig andere Szene, die verschieden gedeutet wird:

1. Sie könnte an die Rückführung Bischof Wolfgangs durch einen Jäger, Geistliche und Ratsherren aus seiner Einsiedelei ins Bistum Regensburg erinnern. Auf einem Stein sitzt ein Jäger, seine Armbrust neben sich. Vor ihm kniet ein alter Mann (St.Wolfgang ?). Hinter ihm blicken drei weitere Chorherren auf die Szene.
2. Sie erinnert an den Ursprung der Wallfahrt in Pipinsried. Damals war -wie oben erwähnt- ein Wolfgangbildnis aus Papier in eine Baumhöhle gesetzt worden. Als der Baum gefällt wurde, fiel es heraus, wurde auf den Pipinsrieder Altar gestellt und kehrte auf wunderbare Weise wieder zum Baumstumpf zurück. Die auf dem unteren Bildteil dargestellten Ordensleuten könnten so der Pfarrvikar Jakob Küpferle (1634-1646), der Propst Wolfgang Carl (1618-1631) und Zacharias Öggl sein, der das Bild beim Baumfällen gefunden hatte. Die Barttrachten der Chorherren entsprechen denen, die zu Beginn des 17.Jh. getragen wurden. Der alte Mann wäre dann der Wallfahrer, der das Bild aus Regensburg mitgebracht hatte.

 

St.Wolfgang und der Teufel
An der Decke über der Empore ist das 1,80 x 2,50 Meter große Fresko St.Wolfgang und der Teufel zu sehen.
Vor dem Hintergrund der Kapelle und seiner Klause kniet der in Chorhemd und Rauchmantel gekleidete Heilige auf felsigem Grund und betet mit ausgebrei-teten Armen.

St.Wolfgang
und der Teufel
Rechts erscheint der Teufel mit Bocksfüßen, Hörnern und Drachenflügeln. Er hält in seiner rechten Hand eine Schlange, in der linken Hand eine Kralle an einem Stab.
Die Schlange ist das Symbol der Versuchung. Nach der Legende hatte Wolfgang vor allem beim Bau seiner Klause am Abersee häufig mit dem Teufel zu tun, der mit allen Mitteln den Bau verhindern wollte.



Kanzel

Die prächtige Rokokokanzel wurde vom Wessobrunner Franz Xaver Feichtmayr d.Ä. 1747 gestaltet, der hier in der Kirche den Deckenstuck anbrachte und später auch in der Klosterkirche Indersdorf tätig war.


Kanzel -1747
Hinweis: Die Predigt wurde in altchristlicher Zeit -ähnlich wie heute- von einem Ambo aus gehalten.
Ab dem 13. Jh. hat man Kanzeln gebaut, die zumeist seitlich im Mittelschiff ihren Platz haben, dort, wo die Gemeinde versammelt ist. Von hier aus konnten die Prediger auch von oben herab sprechen, was ihren Worten größere Wirkung verleihen sollte. Spätestens seit dem 2.Vatikanischen Konzil 1962 werden sie nicht mehr benutzt. Auf dem als Baldachin gestalteten
  Schalldeckel der Kanzel sitzen Putten; auf der Unterseite eine Heilig-Geist-Taube. Die Darstellungen des Guten Hirten mit einem Schaf auf seinen Schultern waren in der Frühzeit auf die Sündenvergebung bezogen (Mt.18,12-14). In der Barockzeit trat die von Jesus auf die Priester übertragene Hirtenfunktion in den Vordergrund und damit dessen Hauptaufgabe, die Verkündigung des Evangeliums. Deshalb wurde der Gute Hirte ein bevorzugtes Bildnis an den Kanzeln.

Kreuzwegbilder fehlen, weil im Außenbereich um die Kirche ein Kreuzweg auf Steinsäulen angelegt ist.

zur Beschreibung der Bilder der 14 Nothelfer zur Beschreibung der Apostelleuchter zur Beschreibung der Apostelleuchter zur Beschreibung der Emporengemälde zur Beschreibung des Kanzelkreuzes zur Beschreibung des Opferstocks Votivgaben zur Beschreibung der Kanzel zur Beschreibung der Deckengemälde zur Beschreibung der Bilder der 14 Nothelfer zur Beschreibung der Bilder der 14 Nothelferzur Beschreibung des Deckengemäldes Wolfgang und der Teufelzur Beschreibung des  Ziergitters
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Apostelkreuze
An den Wänden des Kirchenschiffs und des Altarraums sind die Apostelleuchter im schönen Stuckrahmen mit Ornamenten aus Muschelwerk angebracht. Sie erin-nern an das in der Apokalypse (21,14) beschriebene himmlische Jerusalem, des-sen Mauern auf zwölf Grundsteinen mit den Namen der zwölf Apostel errichtet


Apostelkreuz

sind. Die Kirche sieht sich als Vorläuferin des himmli-schen Jerusalems.

Kanzelkreuz

Unter dem Kanzelkreuz auf der Südseite fehlt die sonst dort stehende Mater dolorosa (Schmerzensmutter Maria).
Das Kreuz heißt Kanzelkreuz, weil es in der Regel der Kanzel gegenüber an der Wand angebracht ist. Es erinnert den Prediger an den 1.Korintherbrief (1,3), in dem der hl.Paulus schreibt: "Wir aber

Kanzelkreuz
predigen Christus als den Gekreuzigten".
Die Ansprache soll nicht weltliche Dinge, sondern den Tod und die Auferstehung Christi zum Inhalt haben.



Votivgaben
      
Votivbild         


An der Nordwand unter der Empore hängen neben einem Votivbild noch einige Votivgaben (Holzfüße und Holzhände) aus den früheren Wallfahrtszeiten. Es sind dies die Gaben, die die Diebe beim Einbruch vor 50 Jahren noch übrig gelassen haben.

Das Präfix "Votiv" kommt aus dem Lateinischen "ex voto" und bedeutet: "zum Gelöbnis".
Die Aufschrift "ex voto" war bereits in altrömischer Zeit auf Opfergaben gebräuchlich. Die Sitte setzte sich dann bei den christlichen Votivgaben fort.



Votivgaben
Diese Votivgaben werden zum Dank für den himmlischen Beistand eines Heiligen bei der Heilung einer Krankheit oder der Lösung eines schwierigen Problems an einem Wallfahrtsort ausgestellt. Meist hatten sich der Kranke oder seine Familie am Wallfahrtsort an den oder die Heiligen gewandt, denen die Kirche geweiht ist; hier St.Wolfgang. Dieser Heilige galt in der Bevölkerung u.a. als ein begehrter Helfer gegen Gicht, Lähmung und Fußleiden. Deshalb sind hier in Pipinsried so viele Holzfüße aufgehängt.

Die Votivbilder (Votivtafeln) sind in der Regel dreifach gegliedert:
- unten teilt eine Schrift den Anlass mit
- darüber kniet der Bittsteller,
- im oberen Teil des Bildes, im Himmel thronen der angerufene Heilige oder die göttl.Personen und nehmen den Dank entgegen

 

Empore

An die Emporenbrüstung sind vier Szenen aus der St. Wolfgangslegende gemalt: Zu sehen sind von links nach rechts:

   
- St. Wolfgangs kommt zur Insel Reichenau im Bodensee.
Zu sehen sind im Hintergrund der Bodensee und am jenseitigen Ufer die Schweizer Berge.
Im Vordergrund ein vornehmer Herr, der seinen Sohn (Wolfgang) an der Hand in Richtung Seeufer führt. St. Wolfgang, der Sohn des Grafen von Pfullingen, kam schon in der Kindheit zur Ausbildung in das Kloster Reichenau.
- das Kloster Einsiedeln mit darüber schwebenden Gnadenbild (Ansicht wie auf einer Postkarte).
Auf einem gemalten Steinblock ist der Text eingraviert: "Zum Priester geweiht von St.Ulrich zu Maria Einsiedeln, 968."
- die Priesterweihe im Kloster Einsiedeln durch Bischof Ulrich. Das Bild zeigt das Kircheninnere. Wolfgang in Priesterkleidung kniet vor Ulrich, der ihm die Hände auflegt. Kleriker mit Weihrauchfass halten Buch und Bischofsstab. Vier Benediktinermönche stehen links und rechts der Weiheszene.
für das rechte Bild gibt es wieder zwei Deutungen:
a) Leichenzug in Augsburg bei der Beerdigung von Bischof Ulrich, wo ihn St. Wolfgang im Jahre 973 in der
    St. Afra-Kirche bestattet hat. 
b) Überführung der Leiche Wolfgangs nach Regensburg. Wolfgang starb 994 in Pupping, einem Ort
    seiner Diözese. Von dort wurde sein Leichnam nach Regensburg überführt und im Kloster St.Emmeram
    begraben. Das Bild zeigt den Leichenzug durch Regensburg.


Eine Orgel ist nicht vorhanden.
Das einfache, rustikale Emporengestühl passt eigentlich nicht so recht zur übrigen prunkvollen Ausstattung der Kirche. 

   Emporengestühl


Gitter und Opferstock



kunstvolles Gitter
Der Eingang der Kirche liegt unter der Empore auf der Westseite. Die durch die darüber liegende Empore gebildete Vorhalle ist durch eine schönes schmiedeeisernes Gitter vom Kirchenraum getrennt. In das Gitter eingearbeitet die Attribute von St.Wolfgang, den Bischofsstab und das Beil, umgeben von barocken Schmuckelementen.
An diesem Gitter, das aus der Indersdorfer Klosterkirche 1756 hierher kam, ist auch der alte Opferstock (leider mit neuen Gebrauchsschlössern aus dem Baumarkt) angebracht.

In den Kirchen des Landkreises Dachau gibt es viele unterschiedliche, außerordentlich interessante Opferstöcke. Wenn Sie sich dafür interessieren, klicken Sie hier..


Opferstock


Kreuzweg

Rings um das Kirchlein stehen seit 1727 die steinernen Kreuzwegstationen in Form von Bildstöcken. Sie ersetzten die 1667 errichteten sieben Kreuzweg-Holzsäulen, in denen aus Ton gebrannte Figurengruppen standen.


Kreuzwegstationen im Freien
Aus den zunächst ebenfalls 7 Kreuzwegstationen sind im Laufe der Zeit die heute üblichen 14 geworden. Bis 1730 waren Kreuzwege nur außerhalb von Kirchen üblich.
Die tief eingelassenen Kreuzwegbilder wurden zuletzt um 1980 renoviert.

Kreuzwegbilder -1980 renoviert

Wenn Sie mehr über Kreuzwegbilder in Kirchen des Landkreises Dachau erfahren wollen, klicken Sie bitte hier...

Hans Schertl   

Quellen:
Georgius Penzl, Chronik des Stift Indersdorf, 1745 -Übersetzung Dieter Tomahogh, 2007
Kirschbaum, Lexikon der Christlichen Ikonographie, 1968
Heimatbuch des Landkreises Dachau, 1971
Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV, 1990
Robert Böck, Wallfahrt im Dachauer Land, Bd 7 der Kulturgeschichte des Dachauer Landes 1991
Bauer/Rupprecht, Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, 1996
Prof.Dr.Wilhelm Liebhart, Zur Geschichte der Nahwallfahrt St.Wolfgang im Dachauer Land, Amperland 1999/2
Martin Setzmüller, Familien- und Häuserbuch von Pipinsried, 1994 (Bittgang)
Prof.Dr.Wilhelm Liebhart, Die Altgemeinden: Pipinsried, Kulturspiegel Altoland Ausgabe 37, Okt. 2011
Rudolf Goerge, Wäxerne Mändl und gemalte Ex Votos, Fink, Freisinger Stadtmagazin, 2015/2 (Votivgaben)

33 Bilder: Hans Schertl (32), Dieter Tomahogh (1)

Kirchen und Kapellen im Dachauer Land - virtuelles Guckloch durch die verschlossene Kirchentür

08.12.2015