zur Landkreiskarte        Pfarreien im Dachauer Land

  Immaculata-Darstellungen
-  in den Kirchen des Landkreises Dachau - 


in Haimhausen

Immaculata-Madonnen werden die Bilder oder Plastiken genannt, die an die unbefleckte Empfängnis Mariens
erinnern sollen.

Papst Piux IX. verkündete 1854 das Dogma, dass Maria wie Jesus von der Erbsünde befreit gewesen sei. Die evangelischen Christen lehnen das Dogma ab. Auch im katholischen Raum wurde die Diskussion um diese Frage schon Jahrhunderte vorher kontrovers geführt.

Oft enthalten diese Immaculata-Darstellungen noch den weiteren Aspekt
von Maria als neuer Eva (Gen 3,15),
die der Schlange den Kopf zertritt
und von Maria als der Frau aus der Offenbarung des Johannes (Offb.12,1)
"von der Sonne umkleidet,
den Mond zu ihren Füßen,
einen Kranz von zwölf Sternen
um ihr Haupt".

 

 


in Westerndorf

 



        

Hadersried

Meist wird Maria mädchenhaft-jugendlich dargestellt. Häufig ist sie in ein helles Gewand gehüllt. Marias Haupt wird von einem Kranz von 12 Sternen umgeben.

Ihr Fuß ruht auf einer Mondsichel oder zertritt einer Schlange, die die Weltkugel umschlungen hat, den Kopf. Im Hintergrund die Strahlen der Sonne. Viele der Madonnen zeigen aber nur einen Teil dieser Darstellungselemente.

Typische Beispiele dafür sind
die Madonnen von Lourdes (18..)
und von Fatima (1917),
deren Nachbildungen viele Kapellen
im Landkreis zieren.


in Asbach bei Petershausen



 
Eschenried


in Etzenhausen v.Anton .Huber


in Aufhausen
     

Deutenhofen Altenheim

in Goppertshofen
 

 


Quelle:
Madonna-das Bild der Muttergottes, Dombergmuseum Freising, 2003

Kirchen und Kapellen im Dachauer Land - ein virtuelles Guckloch durch die verschlossene Kirchentür

8.9.2003