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Joseph Mages

Joseph Mages kam 1728 als Sohn eines Nagelschmids im Tiroler Imst zur Welt. Leben und Werk sind von Angelika Dreyer in einem großartigen Werk aufbereitet worden, auf dem dieser Beitrag aufbaut. Mages genoss keine besondere Schulbildung, scheiterte an der Wiener Kunstakademie, vervollkommnete sich aber als genialer Autodidakt.
In Innsbruck erkannte der bíschöfliche Baudirektor Franz de Paula, in Kunstdingen und Bauwesen ebenfalls Autodidakt, das Talent von Joseph Mages und förderte ihn durch Aufträge. Die wirtschaftliche Lebensgrundlage sicherte sich Mages, indem er in die Werkstatt des Johann Georg Rothbletz eintrat und alsbald dessen Tochter ehelichte. Damit erhielt Mages 1751 die Meistergerechtigkeit.
Im Rest seines Lebens -es waren nur noch 18 Jahre , arbeitete er für kirchliche und bürgerliche Auftraggeber. Von 1767 bis 1769 wirkte Mages in Altomünster. Er schuf das Deckengemälde im Hauptraum und das Altarblatt am oberen linken Seitenaltar des Herrenchors mit der Krippendarstellung.
Das gehört zu den Darstellungen der von Birgitta in ihren Erscheinungen gesehenen Vorgänge im Leben Jesu.

Joseph Mages war zu seiner Zeit hoch anerkannt. Aber die Vordenkern des Klassizimus, Johann Winckelmann und Heinrich Füssli, denen die Verspieltheit und 'Überladenheit' des Rokokos zuwider waren, machten sich über ihn und seine Kunst lustig.


Hans Schertl

 
zum Hauptraum/Kirchenschiff...
zum Beichtraum und Nonnenchor
zum Herrenchor...
Beichtraum Hauptraum Altarraum Herrenchor



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20.7.2026