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ab
/um
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Name des Pfarrvikars Cooperators
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Lebensdaten
(*=Geburt, + =Tod)
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1371
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dictus
Sweinheimer
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Als
Chorherr des Klosters Indersdorf erhielt er 1371 vom Generalvikar
des Freisinger Bischofs den Auftrag, den neuen Indersdorfer Propst
Ulrich Ursinger ins Amt einzuführen. Er war damals vermutlich
Dekan oder wenigstens Cellerar (=wirtschaftlicher Verwalter) des
Klosters. |
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1393
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Heinrich
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Heinrich,
genannt von lngolstadt, war 1393 als Chorherr des Klosters Indersdorf
und Pfarrer zu Indersdorf Zeuge eines Güterverkaufs ans Kloster
Indersdorf. |
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1446
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Bernhardus
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Der
1446 genannte „Bernhardus plebanus in Understorff" ist wahrscheinlich
identisch mit dem von 1446 bis 1451 (Juli) als Dekan des Klosters
Indersdorf bezeugten Bernhard. Bei diesem wiederum kann es sich
nicht um den bekannten Gelehrten Bernhard von Waging gehandelt
haben, weil der 1446 Kloster Indersdorf verließ, um in Tegernsee
einzutreten |
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1512
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Vitus
Sutor
(Schuster
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* in Schongau, Sohn d. Johann Sutor; Mutter Anna geb. Ramwold.
Chorherr des Klosters Indersdorf, 1512 zugleich Pfarrvikar in
Glonn und Dekan des Klosters. Er wurde im genannten Jahr zusammen
mit seinen Eltern in die Bruderschaft des Klosters Indersdorf
aufgenommen. |
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1524
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Mauritius
Pfleghärl
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Als
Chorherr des Klosters Indersdorf betreute er 1524 die Pfarrseelsorge
in der Klosterkirche und in ihren Filialen St. Bartholomäus im
Hofmarksort Indersdorf, St. Emmeram in Glonn, St. Ottilia in Straßbach
und St. Mauritius in Ottmarshart. |
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ab
1545,
vor 1560
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Alto
Kistler
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Ist als Chorherr des Klosters Indersdorf schon 1544 beschrieben.
1545 wurde er unter dem neuen Propst Paulus Kretz zum Dekan (bis
Ende 1547 nachgewiesen). Bei der Visitation des Klosters 1560
gab er an, er sei zwischenzeitlich zum Dekan und Indersdorfer
Pfarrer gewählt, später aber wieder abgesetzt worden. |
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1560
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Michael
Hörmann
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Chorherr des Klosters lndersdorf, 1560 Pfarrvikar in Indersdorf
u. zugleich Cellerar (= wirtschaftlicher Verwalter) des Klosters.
Neben ihm predigten in der Klosterkirche zwei weitere Chorherren
für das Pfarrvolk; einer davon war Wolfgang Peischel, Küchenmeister
("culinarius") des Klosters. |
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1602-1611
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Joannes
Nusperger (Nucimontanus)
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als Chorherr des Klosters Indersdorf (vor) 1602-1611 Pfarrvikar
in Indersdorf;
München 18. oder 20.2.1611 |
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1611/12
-1620
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Elias
Hacker
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* um 1580; ca. 1599 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ab
1611/12 bis 1620 Pfarrvikar in Indersdorf, (davor? danach ?) zeitweise
für die Ökonomie zuständig, Vorsteher („praeses");
11.9.1625. |
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1620-1628
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Augustinus
Schaz
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*ca.1573/77;
1620-1628 als Chorherr des Klosters Indersdorf.
1620-1628 Pfarrvikar in lndersdorf, Ende 1618 kurzzeitig Dekan,
später Kastner ("granarius") des Klosters;
1637 (bzw. im Zeitraum 1634-1637).
In der Vikarsliste des 17./18.Jh. als eigenständiger Pfarrvikar
aufgeführt, tatsächlich jedoch (zumindest bis 1628) nur als dessen
Vertreter amtierend (er könnte jedoch als formaler Vorgesetzter
der nach Augustinus Schaz tätigen Weltgeistlichen eingesetzt gewesen
sein) |
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1625-1629
(-1631?)
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Thomas
Älbl
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* in Indersdorf ca.1594/95, Sohn. d. Bauern Matthäus Älbl;
1616 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; um 1617 Eintritt
ins Kloster Indersdorf,
um 1624 Priesterweihe, 1625-1629 Seelsorger in Indersdorf (neben
Augustinus Schaz),
1632 Flucht mit dem gesamten Konvent nach München,
1640-1647 Pfarrvikar in Langenpettenbach u. Glonn, erneute Flucht
mit dem Konvent 1647/48 bzw. ging im Auftrag des Konvents nach
Österreich und kam nicht zurück, sondern wurde dort Pfarrer: zunächst
in „Rosstock" (nicht identifiziert), dann in Senftenberg (Wachau);
Senftenberg (Österr.) 1670 |
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1628-1630
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Casparus
Saur
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Weltgeistlicher
aus Freising; 1628/29 oder 1629/30 Pfarrvikar (oder eher Hilfspriester)
in Indersdorf. In der Vikarsliste des 17./18. Jh. als eigenständiger
Pfarrvikar aufgeführt, tatsächlich jedoch (zumindest bis 1629)
nur als dessen Vertreter amtierend. |
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1630-1631
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Johannes
Oth
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Weltgeistlicher; 1630-1631 Pfarrvikar in Indersdorf |
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1631-1632
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Antonius
Ritter
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*ca.1585/86; um 1604 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca.1611
Priesterweihe, 1631-1632 Pfarrvikar in Indersdorf, 1632 Flucht
mit dem gesamten Konvent nach München, später Benefiziat an St.Salvator
in Erding; Erding 25.2.1640. |
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1633-1634
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Michael
Rauschmayr
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* um 1599/1600; ab 1623 als Chorherr des Klosters Indersdorf.
Logikstudium an der Universität Ingolstadt, 1625 gedruckte philosophische
Disputation, kurzzeitig Dekan (1632), zuletzt Subdekan des Klosters;
1632 Flucht mit dem gesamten Konvent nach München, 1633 Rückkehr
nach Indersdorf als Pfarrvikar, Wiedererrichtung einer geregelten
Seelsorge;
1634 (er hatte sich in Ausübung seines Pfarrdienstes
an der damals grassierenden Pest angesteckt). |
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1634
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Georgius
Sedlmayr
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Chorherr des Klosters Indersdorf (oder Weltgeistlicher ?); langjähriger
Pfarrvikar von Pipinsried (1609 bezeugt), war am 1.5.1634 gerade
erst zum Pfarrvikar von Indersdorf ernannt worden;
Indersdorf 9.5.1634 ( (sehr wahrscheinlich starb er an der Pest
wie sein Vorgänger). |
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1634
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Melchior
Frick
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* in Neuburg a.d. Donau (mit gleichem Taufnamen, zunächst
evangelisch, ab 1614 katholisch); 1622 Grammatikstudium an der
Universität Ingolstadt; Chorherr des Klosters Indersdorf, 1633-1639
Seelsorger (Pfarrvikar?) in Langenpettenbach/ Glonn (z.T. neben
Philippus Henricus); 1640 auf bischöfl. Befehl ins Kloster Weyarn
versetzt;
Weyarn 30.12.1663. |
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1635-1637
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Philippus
Henricus (Hainrich)
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*Einsiedl (am Walchensee/Obb. ?) ca. 1604/05; 1626 Eintritt
ins Kloster lndersdorf, ab 1631 als Chorherr Logikstudium an der
Universität Ingolstadt, um 1633 Priesterweihe, 1633-1635 Seelsorger
in Langenpettenbach/ Glonn (neben Melchior Frick), 1635-1637 Pfarrvikar
in Indersdorf, 1637-1640 wieder Seelsorger in Langenpettenbach/
Glonn (wieder neben Melchior Frick), Subdekan (1635), später (nach
1640) ca. 5 Jahre Dekan des Klosters, zwischenzeitlich auch für
die Ökonomie zuständig und Novizenmeister, schließlich Pfarrer
in Tuntenhausen . München 22.2.1647 im Exil. Begraben
am 23.2.1647 in der Annenkapelle der Münchner Niederlassung des
Klosters, die 1675 an den Kurfürsten bzw. an die Salesianerinnen
abgetreten werden musste. Beim Neubau der Damenstiftskirche St.
Anna 1733 wurden seine und die Gebeine zweier weiterer dort bestatteter
Indersdorfer Konventualen gehoben und in die Krypta der neuen
Kirche umgebettet. |
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1637-1662
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Bonaventura
Weinmiller
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Um 1610 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1626-1629 Pfarrvikar
in Arnzell,
1637-1662 in Indersdorf, davor und währenddessen mehrfach Subdekan
(1632, 1643-1649) und Dekan (1634, 1649-1662) des Klosters;
Indersdorf 5.10.1662. |
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Ambrosius
Stiller, Vertreter von Weinmiller 1647
*ca. 1590/91; 1605 Eintritt ins Kloster Indersdorf, um
1615 Priesterweihe,
in der Schwedenzeit (d.h. ab 1632) zeitweiliges Exil,
1643-1645 Pfarrvikar in Arnzell, zuletzt Beichtvater.
Indersdorf 16.6.1663 |
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1662-1681
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Fulgentius
Sartorius
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*
in Babenhausen/Schwaben ca. 1624/25; um 1646 Eintritt ins Kloster
Indersdorf,
ca. 1649 Priesterweihe, 1649 kurzzeitig Pfarrvikar in Pipinsried,
1662-1682 in Indersdorf, (zeitweise?) zusätzlich in Glonn (1680),
Subdekan des Klosters, Novizenmeister, Praeses der Rosenkranzbruderschaft;
Indersdorf 15.2.1681. |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Albinus Jobst" vor 1674-1678
*Beilngries ca. 1638/39 als Johann Georg Jobst; ab 1659 Studium
an der Universität Ingolstadt, ca. 1663 Priesterweihe, zunächst
Weltpriester; ca. 1668 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1671-1676
und 1679-1684 Pfarrvikar in Langenpettenbach. Indersdorf
28.5.1684. |
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Josephus Herlemann, 1675, 1677
* um 1641/42 in Schrobenhausen? Taufname Johann?; um 1667
Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca. 1670 Priesterweihe, 1673-1676
Pfarrvikar in Arnzell, 1676-1679 in Langenpettenbach, 1679-1687
in Pipinsried, zeitweise für die Ökonomie zuständig, 1687-1696
Dekan des Klosters, zuletzt Pfarrvikar in Glonn;
Indersdorf 5.1.1696. |
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Benedictus
Kaindl, 1675-1677, 1680
* in Ingolstadt; um 1663 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ab 1668 als Chorherr Studium an der Universität Dillingen, um
1671 Priesterweihe; Indersdorf 4.12.1683. |
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Ludovicus
(Josephus) Gans / Ganz, 1679, 1680
* in Neumarkt (Opf) um 1643/44 als Joseph Gans; ca. 1670 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, um 1672 Priesterweihe, danach Novizenmeister
u.Beichtvater; Indersdorf 31.3.1720. |
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Balthasarus
Ostermayr, 1680
* in München 19.12.1645, Sohn. d. Georg Ostermayr verheir. mit
Katharina 1666. Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München, danach
weitere Studien noch vor Klostereintritt; als Chorherr im Kloster
Indersdorf 1683 Pfarrvikar erst in Langenpettenbach, dann in Ainhofen,
1684-1685 in Arnzell, 1685-1694 wieder in Langenpettenbach, im
Kloster Küchenmeister ("culinarius") u. für die Ökonomie
zuständig; 1710 |
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Gregorius
Rummelsperger (s.u.), 1680 |
| 1681-1687 |
Aquilinus
Sixtus
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*1636; im Jahr 1653 Eintritt ins Kloster lndersdorf, 1660 Priesterweihe,
1662-1679 Pfarrvikar in Pipinsried, (davor?) in Arnzell,
1680-1683 in Glonn, 1681-1687 (anfangs gleichzeitig) in lndersdorf,
1679-1687 Dekan des Klosters, Praeses der Rosenkranzbruderschaft;
lndersdorf 23.8.1687 |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Gregorius
Rummelsperger (s.u.) 1681-1687 |
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Benedictus
Kaindl (s.o.) 1681-1683 |
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Balthasarus
Ostermayr (s.o.) 1681, 1686 |
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Dominicus
Vent , 1683
* in Weichs am 8.5.1654 als Wolfgang Vent, Sohn der Bauern
Abraham und Maria Vent;
1673 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München,
ab 1674 unter seinem Taufnamen Philosophiestudium an der Universität
Dillingen;
ca. 1677 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ab 1679 als Chorherr Theologieu. Jurastudium an der Universität
Ingolstadt,
ca. 1683 Priesterweihe, Lehrer in der Klosterschule bzw. Professor
an der Ordensanstalt des Klosters Indersdorf, Pfarrvikar in Glonn
(1683), in Arnzell u. Asbach, danach im Kloster zuständig für
die Ökonomie u. Küchenmeister ("culinarius"),
1693-1704 Propst des Klosters; München 14.4.1704
(am Folgetag überführt und begraben in einer der seitlichen Propstgrüfte
in der Indersdorfer Klosterkirche). |
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Hieronymus
Auer, 1685
* in München 3.8.1658 als Georg Bernhard Auer, Sohn d. Wirts
Georg Auer verheir. mit Christina; 1676 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München;
ca.1677 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ab 1680 als Chorherr Studium an der Universität Dillingen,
ca. 1683 Priesterweihe, Pfarrvikar in Langenpettenbach (1683),
Festprediger; 21.5.1727. |
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Augustinus
Liebhardus Michl / Michel, 1687
" München 25.3.1662 als Maximilian Michl, Sohn d. Seifensieders
Ferdinand Michl, verheir.mit Anna Maria; 1681 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München, danach unter seinem Taufnamen Philosophiestudium in
Ingolstadt(?) oder anderswo (s.u.); 1681 Eintritt ins Kloster
Indersdorf, als Chorherr (ca. 1681/86) Theologie- u. Jurastudium
an der Universität Ingolstadt(?), Dillingen(?) oder anderswo64,
jeweils bis zur Promotion, 1686 Priesterweihe, danach Professor
für Philosophie, Theologie u. Jura an der Ordensanstalt des Klosters
Indersdorf u. in Kloster Rohr, 1698-1751 Pfarrvikar in Asbach,
1704 zum Propst des Klosters gewählt, jedoch vom Kurfürsten nicht
bestätigt; 14.4.1751 (Epitaph im Kreuzgang des Klosters
Indersdorf). |
| 1687-1706 |
Gregorius
Rummelsperger |
*
in Altomünster 3.4.1653 als Johann Georg Rummelsperger, Sohn d.
Johann Ulrich Rummelsperger verheir.mit Anna Maria; erste Schulzeit
u. Philosophiestudium in Augsburg,
ab 1674 unter seinem Taufnamen Mathematik- u. Theologiestudium
an der Universität Ingolstadt; ca. 1679 Eintritt ins Kloster lndersdorf,
ca. 1681 Priesterweihe, im Kloster zuerst für die Ökonomie zuständig,
1685-1716 Subdekan des Klosters, Novizenmeister,
1687-1706 zugleich Pfarrvikar in Indersdorf,
1710-1715 Pfarrvikar in Glonn,
1701-1716 Praeses der Rosenkranzbruderschaft; lndersdorf
7.3.1716. |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Augustinus
Liebhardus Michl (s.o.) 1687-1692 |
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Joannes
Strauss, 1688,1691-1705
"München 2.9.1660 (mit gleichem Taufnamen), Sohn d. Kuttelwäschers
Johann Strauss verheir.mit Sibilla;
1679 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; als Chorherr
des Klosters Indersdorf 1690-1698 Pfarrvikar in Arnzell,
1698-1711 in Langenpettenbach. lndersdorf 24.5.1711. |
|
|
Hieronymus
Auer (s.o.) 1689- 1704 |
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Josephus
Herlemann (s.o.) 1689,1690, 1692 |
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Herculanus
Hebenstreit, 1689
*in Au bei Aibling 8.8.1655 als Johann Paul Hebenstreit, Sohn
d. Bierwirts Leonhard Hebenstreit verheiratet mit Barbara; 1681
Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; Chorherr des Klosters
Indersdorf, am Schluss für die Ökonomie des Klosters zuständig.
Indersdorf 3.6.1709 |
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Balthasarus Ostermayr von 1689-1698 und 1702-1704 |
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Antonius
Greiner (s.u.), 1691-1695, 1705 |
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Ambrosius
Schuldes / Schultes
- 1691, 1692, 1700-1704
* in Ingolstadt ca. 1664/ 65 (Taufname Johann Ignaz?)69;
ca. 1682 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca. 1689 Priesterweihe,
1691-1697 Pfarrvikar in Asbach, 1704-1707 Pfarrvikar in Pipinsried;
+ Indersdorf 7.9.1707 (begraben ebd. am 8.9.1707). |
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Patritius
Ulrich 1693, 1694, 1699-1705
*in Nabburg 2.10.1664 als Johann Ulrich, Sohn d . Leinenwebers
Johann Ulrich verheiratet mit Barbara; 1684 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; ca. 1686 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca. 1690
Priesterweihe, 1696- 1699 Pfarrvikar in Pipinsried, 30 Jahre lang
Chorregent u. Musiklehrer; 29.7.1727 |
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Udalricus
Hager
- 1693-1698
*in Altomünster 6.6.1664 als Johann Ulrich Hager, Sohn d.
Bäckers Georg Hager, verheiratet mit Katharina; 1685 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München;
ca. 1686 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca. 1692 Priesterweihe,
1713-1716 Vikar in Arnzell,
1715-1720 in Langenpettenbach, Kastner ("granarius") u. zuständig
für die Ökonomie, Subdekan des Klosters; 13.10.1721 |
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Norbertus
Raith - 1698-1705
*in München 20.5.1665 als Johann Georg Raith, Sohn d. Stallknechts
Johann Raith verheiratet mit Anna; 1683 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; 1684 Eintritt ins Kloster lndersdorf, ab 1685 als
Chorherr Theologiestudium an der Universität Ingolstadt, 1689
Priesterweihe, dann Küchenmeister ("culinarius") und für
die Ökonomie zuständig, Festprediger; + Indersdorf 23.6.1715.
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Corbinianus
Lueckmair/Luegmayr,1699
* Freising 19.4.1667 als Johann Georg Lueckmair, Sohn d. Fuhrmanns
Georg Lueckmair verheiratet mit Jakoba;
1685 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München;
ca. 1686 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ca. 1692 Priesterweihe. 28.11.1700 |
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Josephus
Heigl (s.u.)
1699-1704 |
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Georg
Riezinger,1700, 1703, 1704
*in Indersdorf 19.4.1658 (mit gleichem Taufnamen), Sohn d.
Adam Riezinger aus Seekirch bei Salzburg, Färber in Indersdorf,
verheiratet mit Maria geb. Hueber; 1677 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München, ab 1677 Philosophiestudium an der Universität Dillingen;
ca. 1680 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ab 1682 als Chorherr
Theologie- u. Jurastudium an der Universität Ingolstadt, ca. 1682
Priesterweihe, danach zunächst Pfarrvikar in Arnzell, 1687-1696
in Pipinsried, 1696-1704 Dekan, 1704-1721 Propst des Klosters;
in Scheyern 15.10.1721, begraben 16.10.1721 in der
Indersdorfer Klosterkirche beim Nikolausaltar |
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Cajetanus
Mauser,1700-1705
*in Adelzhausen ca. 1650/ 51 als Anton Mauser; 1670 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München, ab 1672 unter seinem Taufnamen
Logikstudium an der Universität Ingolstadt; als Chorherr des Klosters
Indersdorf 1707-1711 Pfarrvikar in Ainhofen; Indersdorf
3.6.1711. |
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Ignatius
Reischl, 1701
*in
München 21.11.1670 als Johann Andreas Reischl, Sohn d. Metzgers
Rupert Reischl verheiratet mit Sabina;1690 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; 1693 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Studium von
Theologie u. Kirchenrecht (wohl an der Ordensanstalt des Klosters
Indersdorf), 1696 Priesterweihe, Küchenmeister („culinarius"),
dann 34 Jahre lang (aber nicht ganz bis zum Tode) Kastner („granarius")
u. für die Ökonomie zuständig. Indersdorf 14.2.1738
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Benedictus
Beyerl
/ Peurl,
1702, 1703
*ca.1689 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ab 1694 als Chorherr
Theologiestudium an der Universität Dillingen, ca. 1697 Priesterweihe;
München 1.5.1707 (begraben im Kloster Indersdorf). |
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Wilibaldus,
1704, Franziskaner |
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Riccardus,
1704,
Franziskaner |
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Gelasius
Vischer (s.u.),
1704 |
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Fulgentius
Hagerer, 1705
* Landshut 20.1.1692 (getauft am 21.1.) als Sebastian Antonius
Hagerer, Sohn d. Laurentius Hagerer, Organisten in St. Jodok,
verheiratet mit Maria Elisabetha; 1709 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ca. 1716 Priesterweihe, 23 Jahre Chorleiter; 8.3.1732.
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1706-1713
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Antonius
Greiner
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* 1664 in Pförring bei Ingolstadt; erste Schulzeit in Ingolstadt;
1684 Eintritt ins Kloster lndersdorf, Philosophie- u. Theologiestudium
an der Ordensanstalt des Klosters,
ca. 1689 Priesterweihe, danach zeitweise Professor in Kloster
Beuerberg, dann Küchenmeister („culinarius") des Klosters Indersdorf,
1699-1704 Pfarrvikar in Pipinsried,
1704-1713 Dekan des Klosters, Praeses der Rosenkranzbruderschaft,
1706-1713 zugleich Pfarrvikar in Indersdorf,
1713-1721 nochmals in Pipinsried;
lndersdorf 25.9.1722 |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Cajetanus
Mauser (s.o.) 1706-1709 |
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Norbertus
Raith (s.o.) 1706-1713 |
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Gregorius
Rummelsperger (s.o.) 1706-1713 |
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Balthasarus
Ostermayr (s.o.) 1707, 1708 |
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Joannes
Strauss (s.o.) 1707-1710 |
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Dominicus
Haller 1708-1713
*in München 21.8.1681 (mit gleichem Taufnamen), Sohn d.
Kornmessers Jakob Haller verheiratet mit Regina; 1699 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München; ca. 1701 Eintritt ins Kloster
lndersdorf, ca. 1708 Priesterweihe, 1715-1716 Pfarrvikar in Arnzell,
1716-1721 in Ainhofen, dann Küchenmeister („culinarius"');
18.3.1727. |
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Gelasius
Vischer (s.u.) 1709 |
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Udalricus
Hager (s.o.) 1710-1713 |
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Ambrosius
(Casparus) Schusmann 1711-1714 ,
* in Miesbach 7.2.1681 als Kaspar Schusmann, Sohn d. Wagners Georg
Schusmann verheiratet mit Anna; 1700 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München, ab 1704 unter seinem Taufnamen Theologiestudium an
der Universität Ingolstadt, ca . 1708 Priesterweihe, zunächst
Weltpriester (Kooperator an verschiedenen Pfarreien); ca. 1712
Eintritt ins Kloster Indersdorf, Festprediger, 1721-1734 Pfarrvikar
in Pipinsried, dann Küchenmeister („culinarius"), dann Kastner
(„granarius") und für die Ökonomie zuständig; 10.1.1745 |
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1713-1715
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Josephus
Heigl
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* ca. 1671 (in Eichstätt ? Taufname Johann Anton?);
1693 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1698 Priesterweihe,
1707-1713 Pfarrvikar in Pipinsried,
1713-1715 in Indersdorf, 1713-1725 Dekan des Klosters;
24.3.1731 |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:
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Ambrosius
Schusmann (s.o.) 1713-1715 |
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Hieronymus
Auer (s.o.) 1713 |
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Patritius
Ulrich (s.o.) 1713-1715 |
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Norbertus
Raith (s.o.) 1713, 1714 |
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Gregorius
Rummelsperger (s.o.) 1714, 1715 |
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Udalricus
Hager (s.o.) 1714, 1715 |
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Dominicus
Haller (s.o.) 1714 |
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Albinus
Kern 1714
* in Haag 19.1.1681 als Johann Sebastian Kern, Sohn d.
Chirurgen Sebastian Kern verheiratet mit Sabina; erster Schulbesuch
u. Musikunterricht im Augustinerchorherrenstift Gars a. Inn, 1701
Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; ca. 1702 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, ca. 1709 Priesterweihe, Chorleiter, später
Küchenmeister („culinarius") u. zuständig für die Ökonomie, 1716-1718
Pfarrvikar in Arnzell, 1722-1733 in Langen-pettenbach, 1729-1736
in Glonn, 1728-1742 außerdem Subdekan des Klosters;
12.8.1742 |
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Gelasius
Vischer (s.u.) 1715 |
| 1716-1722 |
Gelasius
Vischer
|
* in München 14.8.1676 als Franz Ignaz Vischer, Sohn d.
Feldwebels Paul Vischer verheiratet mit Maria; 1694 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München;
ca. 1695 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ab ca. 1696 als Indersdorfer
Chorherr zunächst Philosophiestudium im Kloster Beuerberg,
ab 1700 Philosophie-, Theologie- u. Jurastudium an der Universität
Ingolstadt,
ca . 1704 Priesterweihe, Philosophieprofessor an der Ordensanstalt
des Klosters, Festprediger,
ab 1706 Pfarrvikar in Arnzell und Ainhofen,
1711- 1715 auch in Langenpettenbach,
1716-1722 in Indersdorf, Praeses der Rosenkranzbruderschaft;
5.6.1725. |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Julius
Wagner (s.u.) 1716-1722 |
|
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Benno
Murschhauser (s.u.) 1721, 1723 |
|
|
Joseph
Heigl (s.o.) 1721 |
| 1722-1725
|
Julius
Augustinus Wagner
|
* in Ingolstadt 1.10.1691 als Augustin Amadeus Wagner;
erster Schulbesuch in Ingolstadt, danach unter seinem Taufnamen
ab 1707 Philosophiestudium an der Universität Ingolstadt;
1712 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1716 Priesterweihe,
Professor an der Ordensanstalt des Klosters, Küchenmeister („culinarius"),
zeitweise Praeses der Rosenkranzbruderschaft,
1722-1725 Pfarrvikar in lndersdorf, danach in Ainhofen (1727),
1736-1757 in Glonn, 1757-1763 in Pipinsried;
lndersdorf 24.10.1763. |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:
|
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Gelasius
Vischer (s.u.) 1722 |
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Antonius
Bonzano 1722
Mönch („professus") in Kloster Rohr. |
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Laurentius
Jell 1723
* in Rothschwaige bei Dachau („Wegkirchen") 8.5.1695 als
Johann Baptist Jell, Sohn d. Dörflers („villicus") Markus Jell
verheiratet mit Anna; 1714 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in
München; 1716 Eintritt ins Kloster lndersdorf, 1720 Priesterweihe,
1722-1726 Pfarrvikar in Ainhofen, 1749-1758 in Langenpettenbach;
Indersdorf 24.1.1769 |
|
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lnnocentius
Weiss (s.u.) 1723 |
|
|
Benno
Murschhauser (s. u.) 1723 |
|
|
Cajetanus Kefferlocher / Keferloher, 1723, 1725
*in München 11.1.1694 als Joseph Paul Keferloher, Sohn d. Bäckers
Georg Keferloher verheiratet mit Katharina; 1713 Absolvent des
Wilhelmsgymnasiums in München; 1719 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1723 Priesterweihe, Custos des Kirchenornats u. Chorleiter;
Indersdorf 17.12.1763. |
|
|
Georgius
Penzl, 1723
* in Puch bei Fürstenfeldbruck 15.2.1697 als Christoph
Penz!, Sohn d. Bauern Jakob Penz! verheiratet mit Ursula; 1714
Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München, danach Philosophiestudium
in Augsburg; 1721 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1723 Priesterweihe,
Philosophieprofessor an der Ordensanstalt des Klosters, 1727-1732
Pfarrvikar in Arnzell, dann Küchenmeister („culinarius") und für
die Ökonomie zuständig, zuletzt Klosterbibliothekar u. Verfasser
einer Klosterchronik; Indersdorf 27.3.1748. |
|
|
Stephanus Prug(g)beck / Prugböck,1724
* in Indersdorf 22.8.1694 (gleicher Taufname), Sohn d.
Lederers Andreas Pruggbeck verheiratet mit Apollonia; 1714 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München; 1716 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
Philosophie- u. Theologiestudium an der Ordensanstalt des Klosters,
1720 Priesterweihe, 1722-1727 Pfarrvikar in Arnzell, danach Chorleiter;
Indersdorf 17.5.1750 |
|
|
Joannes
Baptista Deros, 1724
*in Wellenburg/Schwaben 24.1.1698; Ausbildung in Augsburg;
1719 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1723 Priesterweihe, Kirchenschatzmeister,
Sakristan, Küchenmeister („culinarius") und zuständig für die
Ökonomie; München 5.4. 1749, wo er zur medizinischen
Behandlung weilte (begraben im Kloster Indersdorf). |
| 1725-1728 |
Innocentius
Weiß
|
* in Burghausen 13.2.1693 als Joseph Georg Weiß, Sohn d.
Zinngießers Franz Weiß verheiratet mit Maria Klara; erzogen in
Altötting,
Chorknabe u. Schüler im Augustinerchorherrenstift Gars a.Inn,
1710 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums München;
1712 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Studium an der Ordensanstalt
des Klosters sowie an den Universitäten Ingolstadt(?) u. Dillingen,
1718 Priesterweihe, 1718-1720 Pfarrvikar in Arnzell,
1720-1721 in Langenpettenbach,
ab 1721 in Glonn, 1725-1728 in Indersdorf,
1721-1726 Subdekan, 1726-1728 Dekan des Klosters, Praeses der
Rosenkranzbruderschaft, 1728-1748 Propst des Klosters;
Indersdorf 14.10.1748. |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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|
Benno
Murschhauser (s.u.) 1725 |
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|
Stephanus
Prugbeck (s.o.) 1727, 1728 |
|
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Benno
Murschhauser, 1728-1733
*in München 14.9.1697 als Ignaz Benno Murschhauser, Sohn
d. Komponisten Franz Xaver Anton Murschhauser, Chorregenten bei
Unser Lieben Frau und Komponist, verheiratet mit Maria; 1713 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums München; 1716 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1720 Priesterweihe, Festprediger, 1728- 1733 Pfarrvikar in Indersdorf,
1740-1758 Dekan des Klosters, Praeses der Rosenkranzbruderschaft,
Novizenmeister, 1758-1769 Pfarrvikar in Langenpettenbach;
Indersdorf 26.9.1771. |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:
|
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|
Corbinianus
Zenger, 1729
* Isen 4.5.1703 als Korbinian Mathias Zenger (mit Zwillingsbruder
Joseph Anton), Sohn d. Schullehrers („archigrammaticus") Mathias
Zenger verheiratet mit Maria Katharina geb. Kipffinger; Besuch
des bischöfl. Lyzeums in Freising (Philosophie), ab 1722 unter
seinem Taufnamen Theologiestudium an der Universität Ingolstadt;
ca. 1725 Eintritt ins Kloster Indersdorf, weitere Studien an der
Ordensanstalt des Klosters, ca. 1729 Priesterweihe, 1736-1738
Pfarrvikar in Langenpettenbach, 1741-1742 in Pipinsried ;
Pipinsried 30.4.1742 (er hatte sich beim Krankenbesuch angesteckt;
begraben in lndersdorf). |
|
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Laurentius
Jell (s.o.) 1731, 1732 |
|
|
Julius Wagner, (s.o.) 1732 |
|
|
Albinus
Kern (s.o.) 1732 |
|
|
Franciscus
Rizl, 1733
*in Aichach ca. 1707/ 08; Besuch d. bischöfl. Lyzeums
in Augsburg; ca. 1726 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Philosophiestudium
an der Ordensanstalt des Klosters, ab 1729 als Chorherr Theologiestudium
an der Universität Ingolstadt, ca. 1732 Priesterweihe, danach
Philosophieu. Theologieprofessor an der Ordensanstalt des Klosters,
1738-1741 Pfarrvikar in Langenpettenbach; Langenpettenbach
8.7.1741 (begraben in Indersdorf). |
| 1733-1751 |
Herculanus
Feldner
|
* in Friedberg 4.10.1698 als Franziskus Feldner, Sohn d.
Schusters Michael Feldner verheiratet mit Apollonia ; erste Ausbildung
in Augsburg;
1719 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ab 1722 als Chorherr Theologiestudium an der Universität Ingolstadt,
1724 Priesterweihe, danach Theologieprofessor an der Ordensanstalt
des Klosters,
1728-1740 Dekan, Praeses der Rosenkranzbruderschaft,
1740-1760 Subdekan des Klosters, 1733-1751 Pfarrvikar in Indersdorf,
1752-1754 in Asbach, 1757-1760 in Glonn Indersdorf
6.9.1760 |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

|
|
|
Benno
Murschhauser (s.o.) 1733, 1736-1741, 1747-1750 |
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|
Albinus
Kern (s.o.) 1734, 1737-1741 |
|
|
Franciscus
Rizl (s.o.) 1736 |
|
|
Martinus
Luegmair / Luegmayr, 1736, 1738
*in Gessertshausen 8.11.1705 (gleicher Taufname), Sohn eines Bauern;
1724 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; 1725 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, zunächst Philosophie- u. Theologiestudium
an der Ordensanstalt des Klosters, ab 1729 als Chorherr Theologiestudium
an der Universität Ingolstadt, 1732 Priesterweihe, Professor für
Philosophie u. Theologie an der Ordensanstalt des Klosters, 1742-
1748 Pfarrvikar in Langenpettenbach, danach wieder Professor für
Theologie u. Kirchenrecht an der Ordensanstalt des Klosters;
Indersdorf 27.4.1762. |
|
|
Gelasius
Morhart, 1736, 1738
*inAugsburg 3.3.1710 als Johann Melchior Morhart, Sohn d. Melchior
Morhart verheiratet mit Regina; erster Schulbesuch vermutlich
in Augsburg; 1729 Eintritt ins Kloster lndersdorf, ab 1731 als
Chorherr Philosophie-, Mathematik-, Theologie- u. Kirchenrechtsstudium
an der Universität Ingolstadt, 1734 Sprachenstudium an der Universität
Innsbruck, 1734 Priesterweihe, Professor an der Ordensanstalt
des Klosters, Novizenmeister, Festprediger, 1748-1768 (resign.)
Propst des Klosters; lndersdorf 16.8.1771. |
|
|
Patritius
Schidl 1736, 1737, 1751
* in Freising als Joseph Franz Anton Schidl, Sohn d. Weinwirts
Michael lgnaz Schidl verheiratet mit Anastasia geb. Gaigl; 1729
Eintritt ins Kloster lndersdorf, 1735 Priesterweihe, Pfarrvikar
in Langenpettenbach, Ainhofen u. Arnzell, 1760-1771 in Glonn,
1752-1760 und nochmals 1773/74 in Straßbach u. Ottmarshart;
17.4.1774. |
|
|
Julius
Wagner (s.o.) 1739, 1740 |
|
|
Petrus
Forerius Jall (s.u.) 1740-1751
1751 als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
|
|
Augustinus
Liebhardus Michl (s.o.) 1744 |
|
|
Laurentius
Jell (s.o.) 1747 |
|
|
Felix
Dirschedl (s.u.) 1749-1750
als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
| 1752-1754 |
Petrus
Forerius Jall
|
*
auf Burg Schernegg 4.8.1712; erster Schulbesuch, dann Philosophiestudium
in Augsburg (bis zur Promotion); ca. 1729 Eintritt ins Kloster
Indersdorf,
ab 1731 als Chorherr Theologieund Kirchenrechtsstudium an der
Universität Ingolstadt,
1737 Priesterweihe, Festprediger, 1750-1751 Pfarrvikar in Straßbach
u. Ottmarshart,
1752-1754 in Indersdorf; Indersdorf 19.9.1754. |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

|
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|
Patritius
Schidl (s.o.) 1752-1754
als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
|
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Dominicus
Lauffhueber (s.u.) 1753 |
|
|
Ferdinandus
Hözer, 1754
* in Pfaffenhofen 3.12.1718 als Franz Xaver Hözer,
Sohn d. Pflegskommissärs Joseph Hözer verheiratet mit Maria Anna
geb. Noder; 1737 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München;
ca. 1739 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Philosophie- u. Theologiestudium
an der Ordensanstalt des Klosters, ca. 1743 Priesterweihe, Pfarrvikar
in Langenpettenbach, dann in Asbach, dann Festprediger;
Indersdorf 6.1.1756. |
| 1754-1759 |
Felix
Dirschedl
|
*
in München 14.12.1699 als Johann Thomas Dirschedl, Sohn d.
Schneiders Andreas Dirschedl verheiratet mit Anna; 1716 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München,
ab 1716 unter seinem Taufnamen Philosophie- u. Theologiestudium
an der Universität Ingolstadt; 1723 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1726 Priesterweihe, Theologieprofessor an der Ordensanstalt des
Klosters, Festprediger, 1749-1750 erster Pfarrvikar in Straßbach
u. Ottmarshart, danach Küchenmeister ("culinarius"),
1754-1759 Pfarrvikar in Indersdorf, Praeses der Rosenkranzbruderschaft,;
Indersdorf 13.4.1773. |
|
Während
seiner Amtszeit ist als Vertreter nachgewiesen:
|
|
|
Patritius
Schidl (s.o.) 1754-1759
als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
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|
Dominicus
Lauffhueber (s.u.) 1757 |
|
|
Benno
Murschhauser (s.o.) 1757 |
|
|
Sebastianus
Kazmayr (s.u.) 1758-1759 |
| 1759-1772
|
Sebastianus
Kazmayr
|
*
in Grafing 1.1.1730 als Marcellus Kazmayr, Sohn d. Bäckers und
Ratsherrn Adam Kazmayr verheiratet mit Maria geb. Zunhammer;
erster Schulbesuch und weitere Ausbildung überwiegend in Landshut;
ca. 1751 Eintritt ins Kloster lndersdorf, ca . 1757 Priesterweihe,
Festprediger,
1759-1772 Pfarrvikar in lndersdorf; Indersdorf 23.2.1772
(er hatte sich in Ausübung seines Pfarrdienstes an dem damals
grassierenden „fauligen Fieber" [= Typhus? Fleckfieber?] angesteckt). |
|
Während
seiner Amtszeit ist als Vertreter nachgewiesen:
|
|
|
Florianus
Mär(c)kl, 1759-1763
als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart bzw. dessen Vertreter;
* in Etting bei Ingolstadt ca. 1722/23; erster Schulbesuch
in Ingolstadt;
ca. 1744 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Studium am Ordensinstitut
des Klosters,
ca. 1749 Priesterweihe, 1760-1762 Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart,
Chorleiter;
Indersdorf 13.Ll765. |
|
|
Patritius
Schidl, 113 (s.o.) 1759, 1761, 1766
z.T.als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
|
|
Augustinus
Torporch (s.u.) 1759-1761 |
|
|
Hieronymus
Pärtl / Bärtl, 1760
* in München 9.12.1728 als Johann Baptist Pärtl, Sohn d.
Stadtwaagmeisters Eustachius Pärtl verheiratet mit Therese ; 1748
Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; ca. 1750/ 51 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, Philosophie- u. Theologiestudium an der
Ordensanstalt des Klosters, ca. 1758 Priesterweihe, Küchenmeister
(„culinarius"), Sakristan, Pfarrvikar in Arnzell;
Indersdorf 13 .7.1771. |
|
|
Joannes
Baptista Schuester / Sutor, 1760
* in Glonn 23.1.1735 als Martin Schuester, Sohn d. Schusters
Georg Schuester verheiratet mit Maria geb. Schäffler; 1756 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München(?) ; 1753 Eintritt ins Kloster
Indersdorf, 1757-1759 als Chorherr Studium von Theologie und Kirchenrecht
an der Universität Ingolstadt, 1759 Priesterweihe, danach zunächst
Professor an der Ordensanstalt des Klosters, 1768-1771 Dekan des
Klosters, 1771-1779 Pfarrvikar in Langenpettenbach, Arnzell u.
Ainhofen, 1779/80 in Pipinsried, 1780-1783 der letzte Propst des
Klosters; nach der Aufhebung des Chorherrenstifts 1784-1798 wiederum
Pfarrvikar in Langenpettenbach mit Arnzell und Ainhofen;
Indersdorf 24.11.1806 (Epitaph in der Klosterkirche, Grabstein
noch 1905 im Klosterfriedhof). |
|
|
Dominicus
Lauffhueber, (s.u.) 1762-1767
als Pfarrvikar von Straßbach u. Ottmarshart. |
|
|
Gelasius
Mindl, 1762, 1765-1770
* in Ingolstadt 2.2.1739 als Ferdinand Mindl (oder Ferdinand
Xaver Mindl ?)118; ca. 1758 Eintritt ins Kloster Indersdorf, Philosophie-,
Theologie- u. Jurastudium an der Ordensanstalt des Klosters, ca.
1762 Priesterweihe, Festprediger, 1768/69 Pfarrvikar in Straßbach
u. Ottmarshart, zugleich Novizenmeister, dann Pfarrvikar in Glonn,
1770-1781 Kastner („granan.u ") s ; Indersdorf 29.10.1781. |
|
|
lnnocentius
Trittenpreis, 1762
* in Ebersbach (bei Weichs) 30.8.1725 als Martin Trittenpreis,
Sohn d. Bauern (später auch Holzhandwerkers) Georg Trittenpreis
verheiratet mit Apollonia geb. Wallner aus „Ehrlholzhausen"; erster
Schulbesuch im Kloster Indersdorf, 1746 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; ca. 1749 Eintritt ins Kloster lndersdorf, weitere
Studien an der Ordensanstalt des Klosters, ca. 1754 Priesterweihe,
Festprediger, Pfarrvikar in Langenpettenbach, Küchenmeister ("culinarius"),
Kastner ("granarius") u. für die Ökonomie zuständig, 1771/72
Pfarrvikar in Glonn, 1772-1774 Dekan des Klosters, bis zuletzt
Praeses der Rosenkranzbruderschaft; 20.7.1776. |
|
|
Udalricus
Wagner (s.u.) 1765, 1772 |
|
|
Petrus
Forerius Herzog, 1769
*Indersdorf 18.9.1742 als Julius Herzog, Sohn d. Webers
Georg Herzog verheiratet mit Maria geb. Prantl aus Langenpettenbach;
Schulbesuch in Burghausen, Landshut u. Neuburg a.d. Donau, 1760
Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; ca. 1761 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, ca. 1766 Priesterweihe, Philosophie- u.
Theologiestudium an der Ordensanstalt des Klosters, danach Repetitor
u. Moderator an der Klosterschule in Indersdorf;
Indersdorf 15.4.1771. |
|
|
Joannes
Nepornucenus Roser, 1770
* Gangkofen 18.10.1742 als Johann Josef, unehel. Sohn d.
Johann Maximilian Roser u.d. Katharina Ainschwanger; 1760 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München (als Franz Roser, Sohn d. Malers
u. Wirts Joseph Matthias Roser verheiratet mit Elisabeth) ; 1761
Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1766 Priesterweihe; bei der Klosteraufhebung
Kellermeister; nach der Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 zunächst
Priesterhausadministrator ("oeconomus"), später kurfürstl.
Geistlicher Rat in München; München 11.12.1797 (begraben
ebd. 14.12.1797). |
|
|
Corbinianus
Let(h)ner / Lettner, 1771
* Dachau 28.9.1738 als Johann Michael Lettner, Sohn d. Maurers
Johann Lettner verheiratet mit Maria; 1760 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; ca . 1761 Eintritt ins Kloster lndersdorf, ca. 1765
Priesterweihe, Festprediger, Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart,
1768-1771 in Ainhofen, Küchenmeister ("culinarius");
24.1.1774. |
|
|
Florianus
Stain / Stein, 1771-1772
* in Donauwörth 26.1.1747 als Georg Sebastian Stein, Sohn
d. Schlossers Johann Georg Stein verheiratet mit Ursula; erster
Schulbesuch in Donauwörth, 1764 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; ca . 1766 Eintritt ins Kloster lndersdorf, Philosophie-,
Mathematik- u. Theologiestudium an der Ordensanstalt des Klosters,
ca. 1771 Priesterweihe, Pfarrvikar in Arnzell, 1774 in Straßbach
u. Ottmarshart, danach einige Jahre zuständig für die Hausgärten,
für die Sakristei, bald auch für das Refektorium.
Indersdorf 21.3.1776. |
|
|
Julius
Höchtl, 1771
*in Jetzendorf 16.7.1747 als lgnatius Höchtl, Sohn d. Baders Johann
Michael Höchtl verheiratet mit Theresia geb. Prenauer; erster
Schulbesuch in Freising; ca. 1766 Eintritt ins Kloster lndersdorf,
Studium an der Ordensanstalt des Klosters, ca. 1771 Priesterweihe;
lndersdorf 15.6.1772 (an der gleichen Seuche wie
Sebastian Kazmayr u. Augustin Torburch). |
| 1772 |
Augustinus
Torburch / Torborch / Torporch
|
*München 30.5.1734 als Joseph Torburch, Sohn d. Uhrmachers Gottfried
Torburch verheiratet mit Ursula; 1750 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München;
ca. 1751 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
ab 1752 als Chorherr Studium der Naturwissenschaften an der Universität
Ingolstadt, danach Theologie- u. Jurastudium an der Ordensanstalt
des Klosters,
1758 Priesterweihe, Festprediger, dann Philosophie- u. Mathematikprofessor
an der Ordensanstalt, Klosterbibliothekar,
1769 Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften,
1772 fur 38 Tage Pfarrvikar in Indersdorf; Indersdorf
3.4.1772 (er hatte sich in Ausübung seines Pfarrdienstes an der
gleichen Seuche angesteckt wie sein Vorgänger). |
|
Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

|
|
|
Udalricus
Wagner (s.u.) 1772 |
| 1772-
1773 |
Udalricus
Wagner
|
*
in Pöttmes 29.9.1740 als Johann Michael Wagner, Sohn d. Glasers
Josef Pankratius Wagner verheiratet mit Katharina; 1760 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums München;
1761 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1765 Priesterweihe ,
1772 Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart,
1772-1773 in Indersdorf, Küchenmeister („culinarius"),
ab 1780 bis zur Aufhebung des Chorherrenstifts
1783 Dekan des Klosters u. Praeses der Rosenkranzbruderschaft
(letzteres bis zu seinem Tod); erhielt nach der Aufhebung des
Chorherrenstifts den Titel kurfürstl. Geistlicher Rat und war
zunächst Direktor des Priesterhauses in Indersdorf,
ab 1784 Regens bzw. Vicarius (Koordinator der vom Kloster herrührenden
seelsorgerlichen Pflichten), 1784 Pfarrvikar in Glonn;
Indersdorf 12.1.1798 (begraben 15.1.1798 „im Kloster",
d.h. wohl im Klosterfriedhof). |
|
Während
seiner Amtszeit ist als Vertreter nachgewiesen:
|
|
|
Innocentius
Trittenpreis (s.o.) 1773 |
| 1773-1780 |
Dominicus
Lauf(f)hueber
|
*
in Rosenheim 10.1.1723 als Johann Wolfgang Georg Laufhueber, Sohn
d. Lehrers u. Chorregenten Georg Laufhueber verheiratet mit Maria
Katharina geb. Clo;
1742 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München;
1743 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1749 Priesterweihe,
1762-1768 Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart, 1774-1779 Dekan
des Klosters,
1773-780 Pfarrvikar in Indersdorf, 1780-1793 in Pipinsried;
nach der Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 noch bis 1793 Pfarrvikar
in Pipinsried,
anschließend bis zu seinem Tod Benefiziat in Schrobenhausen;
Schrobenhausen 20.6.1803. |
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Während
seiner Amtszeit ist als Vertreter nachgewiesen:
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Ambrosius
Mindl, 1774
* in Eichstätt 14.3.1748 als Johann Joseph Tobias Mindl,
Sohn d. Tuchmachers Johann Joseph Mindl verheiratet mit Katharina;
1768-1772 als Geistlicher unter seinem Taufnamen Physik-, Theologieu.
Jurastudium an der Universität Ingolstadt, Priesterweihe 1772,
zunächst Weltpriester; 1773 Eintritt ins Kloster, zur Zeit der
Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 Bibliothekar, Professor an
der Ordensanstalt des Klosters u. Kustos des Physikalischen Kabinetts;
nach der Aufhebung des Chorherrenstifts nach Altötting versetzt,
ab 1794 bis zu seinem Tod Pfarrer in Abensberg; Abensberg
4.9.1799 (Grabstein außen an der dortigen Pfarrkirche). |
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Hieronymus
Schlaich/ Schleich, 1775
* in Schongau 27.4.1749 als Franz Xaver Schlaich, Sohn
d. Großhändlers Sebastian Schlaich verheiratet mit Maria; 1773
Eintritt ins Kloster lndersdorf, 1775 Priesterweihe, 1781-1783
Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart, zur Zeit der Aufhebung
des Chorherrenstifts, außerdem Sakristan u. zuständig für die
Kleidung („vestiarius"); nach der Aufhebung des Chorherrenstifts
nach Altötting versetzt, ab 1799 bis zu seinem Tod Benefiziat
in Marching; Marching 13.5.1814 (beerdigt ebd. 16.5.1814). |
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Gelasius
Mindl, (s.o.) 1775 |
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Augustinus
Seidl, (s.u.) 1776- 1779 |
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Leonardus
Plab, / Plaw 1776
* in Traunstein (Opf.) 8.9.1728 als Johann Nepomuk Georg
Adam Plaw, Sohn d. Schlossprobsts Georg Matthias Plaw verheiratet
mit Maria Rosa; 1749 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1753 Priesterweihe,
1769-1771 Pfarrvikar in Langenpettenbach, 1772-1779 in Glonn;
nach der Aufhebung des Chorherrenstifts, 1786-1792 Pfarrer in
Asbach, zuletzt Benefiziat in Weichs; Weichs 9.1.1800
(Grabstein in der dortigen Pfarrkirche). |
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Udalricus
Wagner (s.o.) 1776 |
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Benno
(von) Sau(e)r, 1776
* in München 12.1.1752 als Franciscus de Paula Georg Konrad
Sauer, Sohn d. Kaufmanns u. Ratsherrn Georg Konrad Sauer verheiratet
mit Maria Anna geb. Redlinger; 1768 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; 1772 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1774 Priesterweihe,
1779-1783 Pfarrvikar in Glonn, zur Zeit der Aufhebung des Chorherrenstifts
1783 außerdem Kustos des Speisesaals im Kloster; nach der Aufhebung
des Chorherrenstifts nach Altötting versetzt, später Hofkaplan
in München (Benefiziat in der kgl.-wartenbergischen Kapelle zu
St. Sebastian) und offenbar in den Adelsstand erhoben;
München 22.5.1806 (begraben ebda am 24.5.1806). |
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Aquilinus
Holzinger, 1777
* in München 23.9.1751 als Laurentius Maximilian Holzinger,
Sohn d. kurfürstl. Hoftrompeters Laurentius Holzinger verheiratet
mit Elisabeth; 1770 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München;
1772 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1774 Priesterweihe, 1781/82-1791
lehrte er (zunächst als Indersdorfer Chorherr) Moraltheologie
am Münchner Lyzeum, zur Zeit der Aufhebung des Chorherrenstifts
1783 Klosterbibliothekar; nach der Aufhebung des Chorherrenstifts
nach Altötting versetzt (ab 1784), (ab) 1789 Logik-, Physik- u.
Theologiestudium an der Universität Ingolstadt, ab 1791 Pfarrer
in Wörth bei Erding, 1796 Mitglied der Bayer. Akademie d. Wissenschaften;
Wörth 3.9.1804 (als resignierter Pfarrer). |
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Julius
Oberdorfer (s.u.) 1777 |
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Josephus
Widmann, 1778
* in Weichs 1.3.1750 (gleicher Taufname), Sohn des Schmieds
Georg Widmann verheiratet mit Anna; 1768 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; 1772 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1773 Priesterweihe,
1776-1780 Pfarrvikar in Straßbach und Ottmarshart, zugleich Novizenmeister,
dann Küchenmeister ("culinarius"); nach der Aufhebung des
Chorherrenstifts ab 1794 Beichtvater der Salesianerinnen im Kloster
Indersdorf135; München 26.9.1800, wo er zur Rekonvaleszenz
weilte (begraben vermutlich in Indersdorf). |
| 1780-1786
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Augustinus
Seidl
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* in Kühbach 7.7.1742 als Anton Sebastian Franz Seidl, Sohn d.
Richters Franz Seidl verheiratet mit Maria Rosina; 1759 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München,
1765 Priesterweihe, zunächst Weltpriester; 1773 Eintritt ins Kloster
Indersdorf,
1780-1786 Pfarrvikar in Indersdorf;
nach der Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 noch bis 1786 Pfarrvikar
in Indersdorf,
1784 zusätzlich in Glonn; später (ab oder nach 1786) bis zu seinem
Tod Benefiziat in Haslach; Haslach 23.2.1814. |
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Während
seiner Amtszeit sind folgende Vertreter nachgewiesen:

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Benno
Sauer (s.o.) 1780, 1781 |
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Udalricus
Wagner (s.o.) 1780, 1783 |
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Maximilianus
Gerbl (s.u.) 1783, 1785-1786
als Kuratpriester in Indersdorf |
| 1786-1798 |
Julius
Oberdorf(f)er
/ Oberndorf(f)
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* in Schongau 18.2.1748 als Simeon Eucherius Oberdorffer, Sohn
d. Gerichtsprokurators/ Gerichtsverwalters Johann Christoph Oberdorffer
verheiratet mit Kunigunde;
1768 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; 1773 Eintritt
ins Kloster Indersdorf, 1774/75 Priesterweihe, 1781 als Chorherr
promoviert zum Dr. phil. an der Universität Ingolstadt, danach
lehrte er als Indersdorfer Chorherr drei Jahre lang Grammatik
am Ingolstädter Lyzeum; nach der Aufhebung des Chorherrenstifts
zwischenzeitlich nach Altötting versetzt (ab 1784),
1786-1798 Pfarrvikar in lndersdorf (ab Ende 1791 bis Ende 1795
dem parallel amtierenden Maximilianus Gerbl beigeordnet),
1796/97 auch Pfarrvikar in Glonn; Indersdorf 21.8.1811
(begraben am 23 .8. im Friedhof beim Kloster, Grabstein an der
Außenwand der Annakapelle). |
| 1791-1796 |
Maximilianus
Gerbl
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Parallel zu Oberdorfer amtierend
* in Tandern 3.8.1757 als lgnaz Gerbl, Sohn d. Jägers Jakob
Gerbl verheiratet mit Theresia; 1777 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums
in München; 1779 Eintritt ins Kloster Indersdorf, ca. 1781 Priesterweihe;
nach der Aufhebung des Chorherrenstifts
1785-1797 Pfarrvikar in Straßbach und Ottmarshart (z.T. parallel
zu seinem Indersdorfer Pfarrdienst), Ende 1791 bis März 1796 Pfarrvikar
in Indersdorf (bis etwa Ende 1795 formal dem viel häufiger amtierenden
Julius Oberndorf übergeordnet),
zuletzt 1798-1799 Pfarrvikar in Glonn; Indersdorf
12.11.1799. |
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Josephus
Widmann, (s.o.) 1786-1793
als Kuratpriester in Indersdorf. |
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Udalricus
Wagner (s.o.) 1786, 1788 |
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Corbinianus
Wernle, / Wörnle 1787, 1789
* in Mittenwald 11.3.1754 als Franz Joseph Wörnle, Sohn
d. Großkaufmanns Franz Wörnle verheiratet mit Elisabeth geb. Kriener;
1775 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1779 Priesterweihe; nach
der Aufhebung des Chorherrenstifts ab oder nach 1789 bis zu seinem
Tod Dechant und Stadtpfarrvikar in Freising;
Freising 18.11.1800 (begraben 20.11.1800 ebd. auf dem
Friedhof bei St. Georg). |
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Martinus
Kiening, 1791, 1793, 1797
* in Großinzemoos 14.3.1763 als Joseph Kiening, Sohn d.
Bauern u. Maiers Nikolaus Kiening verheiratet mit Katharina geb.
Angermayr; 1779 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; 1782
Eintritt ins Kloster Indersdorf; zur Zeit der Aufhebung des Chorherrenstifts
1783/84 als Chorherr Theologiestudium in Ingolstadt, 1786 Priesterweihe,
(ab) 1787 Jurastudium an der Universität Ingolstadt; 1801-1802
Subvikar/Kooperator in Glonn; 1802 bis zu seinem Tod Schlosskaplan
in Odelzhausen;
Odelzhausen 11.2.1807 (sein Grabstein in der dortigen
Pfarrkirche). |
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Stephanus
Obermayr, 1792
* in Geiselhöring 3.3.1760 alsJoseph Obermayr, Sohn d. WeißgerbersJoseph
Obermayr verheiratet mit Maria Anna geb. Wenninger; 1780 Absolvent
des Wilhelmsgymnasiums in München; 1782 Eintritt ins Kloster Indersdorf,
1783/84 als ehern. Chorherr Theologiestudium an der Universität
Ingolstadt; zur Zeit der Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 Student
in Ingolstadt, Priesterweihe wohl erst danach, ab oder nach 1802
bis zu seinem Tod Frühmesser und Schulinspektor in Geiselhöring;
Geiselhöring 4.8.1811. |
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Josephus
Friedinger, 1797
* in Reislingen bei Braunschweig; (ab) 1787 Theologiestudium
an der Universität Ingolstadt, Weltgeistlicher, Benefiziat bei
den Salesianerinnen im Kloster Indersdorf. |
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Franciscus
Josephus Hink, 1798
Weltgeistlicher, Pfarrer von Burnhaupten/ Oberelsass; 1798-1799
Pfarrvikar in Straßbach u. Ottmarshart, 1800-1801 in Glonn |
| 1798-1806
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Ludovicus
/ Ludwig Müller
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in Weicht/Schwaben 26.9.1759 als Vitus Maria Müller, Sohn d. Bauern
Joseph Anton Müller verheiratet mit Maria; 1778 Absolvent des
Wilhelmsgymnasiums in München;
1779 Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1782 Priesterweihe; nach
der Aufhebung des Chorherrenstifts 1796-1798 Pfarrvikar in Glonn,
1798-1806 in lndersdorf;
lndersdorf 13.3.1837 als letzter der lndersdorfer Chorherren,
begraben am 16.3.1837 im Friedhof beim Kloster (Grabstein an der
Außenwand der Annakapelle). |
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Julius
Oberndorf (s.o.) 1799, 1801, 1805 |
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Maximilianus
Gerbl (s.o.) 1799 |
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Josephus
Friedinger (s.o.) 1800 |
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Martinus
Kiening (s.o.) 1800, 1801
1801 als Subvikar in Glonn |
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Franciscus
de Paula Zinker, 1801-1802
Weltgeistlicher, Provisor in Indersdorf, 1802 auch in Glonn |
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Stephanus
Obermayr (s.o.) 1802 |
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Joannes
Carl Peter, 1802
Weltgeistlicher, Provisor in Indersdorf, 1801-1802 auch in Glonn1 |
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lgnatius
/ lgnaz Widmann, 1803-1806
als Kooperator bzw. Kooperator in Glonn. "Raisting 2.6.1752 als
Johannes Widmann, Sohn d. Schneiders Pankraz Widmann verheiratet
mit Maria; 1773 Absolvent des Wilhelmsgymnasiums in München; 1775
Eintritt ins Kloster Indersdorf, 1779 Priesterweihe, zur Zeit
der Aufhebung des Chorherrenstifts 1783 Pfarrvikar in Langenpettenbach
(mit Arnzell und Ainhofen); 1784-1798 Hilfsgeistlicher in Langenpettenbach,
1798-1802 wiederum Pfarrvikar in Langenpettenbach, 1803-1806 Pfarrvikar/
Kooperator in Glonn u. Musiklehrer bei den Salesianerinnen, später
bis zu seinem Tod Schlosskaplan in Adelzhausen;
Adelzhausen 7.8.1811. |
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Ambros
Lammhofer, 1803 ff.
Weltgeistlicher, Provisor in Indersdorf (auch noch unter Pfarrer
Alois Götz) |
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Willibald
Sänftl, 1803,
1806 Weltgeistlicher, Provisor in Indersdorf. |
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Adalbert
Klinger, 1803ff.
Weltgeistlicher, Provisor in Indersdorf (auch noch unter Pfarrer
Alois Götz) |
| ab
1806 |
Alois
Götz
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Weltgeistlicher,
ab Mitte 1806 Pfarrer in Indersdorf. |
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