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Feldkapelle bei Rettenbach

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Beschreibung           

Die Feldkapelle steht an einem Feldweg zwischen den Ortschaften Rettenbach, Giebing und Biberbach.
Sie wurde im Jahr 2003 als Votivkapelle errichtet.

Eine Stiftertafel im Inneren gibt Auskunft über den Anlass:
" Maria hat geholfen. Zum Danke für die wunderbare Rettung nach einem Sturz vom Gerüst am 26.Mai 2001 wurde diese Kapelle 2003 von Peter Neumayer und Familie aus Esterhofen erbaut".

Die Fassade der Kapelle ist an der Zugangsseite mit einem aus Schmiedeeisen gearbeiteten Spruch
"Bete und arbeite", der auf St.Benedikt zurückgeht, sowie einem Kreuz als Steinrelief geschmückt.

Der Eingang ist mit einem aufgesetzten Portal versehen. Auf zwei Pilastern ruht ein abgetreppter Rundbogen

Am 8.Juni 2008 wurde die Kapelle von Dekan Reichl aus Weichs/Vierkirchen feierlich eingeweiht.


Innenausstattung

Das Innere der Kapelle ist in einen Vorraum und in eine durch ein weiß gestrichenes Ziergitter abgetrennte Apsis gegliedert. Das Ziergitter besitzt barocke Stilelemente. Die geschweifte Raute in der Mitte mit erinnert an das Rautenwappen der langjährigen Herrscher in Bayern, der Familie der Wittelsbacher. Sie hatten das Wappen von den Grafen von Bogen übernommen.

Die Apsis wird durch ein kleines Rundfenster mit rotem Glas erhellt.

Im Vorraum befinden sich an den Seitenwänden zwei Bänke sowie ein Kniestuhl vor dem Gitter. An der Mauer zur Apsis ist das Erbauungsjahr 2003 zu sehen.

Hinter dem Ziergitter steht in einer Nische eine Madonnenfigur. An der Wand hängen ein Kruzifix und die oben schon erwähnte Stiftertafel.

In der Kapelle liegt seit Mitte 2013 ein Gästebuch/Fürbittbuch auf. Die überraschend große Zahl der Eintragungen zeigt, dass die Kapelle von vielen Personen besucht wird.

Quellen:
6 Bilder: Hans Schertl

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18.8.2016