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Basilius
der Große
Basilius
von Caesarea (*um 330, † 1.1. 379 ) wurde schon zu Lebzeiten der Große
genannt. Er war als Asket, Bischof und als Kirchenlehrer eine der herausragenden
Gestalten im Christentum des 4. Jh. und zählt zu den bedeutendsten Gestalten
der Kirche überhaupt.
Basilius, sein Bruder Gregor von Nyssa und ihr gemeinsamer Freund Gregor
von Nazianz werden als die drei kappadokischen Kirchenväter bezeichnet.
Zusammen mit Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos ist er einer
der drei heiligen Hierarchen.
Basilius war ein wesentliches Bollwerk gegen den Arianismus, der damals
schon den ganzen Osten erfasst hatte. Er blieb ein bekannter und beliebter
Trinitarier (Jesus war Gott und Mensch).
Durch seine eigenen Briefe und die Schilderungen seines Freunds und
Bruders sind über Basilius viele persönliche Einzelheiten bekannt. Er
wird als dunkelhaariger, hochgewachsener, magerer Mann geschildert,
mit einer langen Nase, schmalen Wangen und tiefen Runzeln in der Stirn.
Basilius
wurde schon bald nach seinem Tod als Heiliger verehrt. Er gilt als Schutzpatron
der Armen und Kranken sowie der Kämpfer für Frieden und Einheit der
Kirche; beides ist aus seiner Biographie heraus verständlich.
Die
Basilius-Liturgie bildet im byzantinischen Ritus der orthodoxen Kirchen
mit der Chrysostomos-Liturgie eine wesentliche Grundlage der gottesdienstlichen
Praxis.
Gedenktag:
katholisch 2.Januar, Orthodox: 1. Januar,
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