Taufe Jesu im Jordan
(Theophanie)
am 6.Januar

Im Bild steht Jesus im Jordan und wird von Johannes dem Täufer getauft. Auf der anderen Jordanseite halten Engel Tücher zum Abtrocknen bereit.

An diesem Fest feiert man in der Orthodoxie auch die Gotteserscheinungen (Theophanien) des dreieinen Gottes. Dieses Fest als Höhepunkt des Mondjahres wird auch als zweites "Pas`cha" bezeichnet, da es eine Vorabbildung des österlichen Erlösungsmysteriums ist.
Es heißt auch "Fest der Lichter", weil das Licht der Offenbarung in der Taufe aufleuchtet. In der Taufe erscheint die Gottessohnschaft Christi, ja es offenbart sich die Allheilige Dreieinigkeit. Mit der Taufe beginnt das "öffentliche" Auftreten dessen, der gekommen ist, nicht nur das Evangelium vom Reiche Gottes zu verkünden, sondern auch das Erlösungswerk zu vollziehen.
Die Jordantaufe ist die Vorwegnahme Seiner Bluttaufe am Kreuz, wo Er Seinen Leib, die Kirche, mit Seinem Blute von der Sünde reinigt. Er lässt zu, dass eine Menschenhand Sein Haupt hinabdrückt in die Fluten des Jordans, und so Seine Erniedrigung bis in den Tod vorabgebildet und vorverkündigt wird.
Am 6.Januar findet die Große (Jordan)Wasserweihe statt. Sie weist auf die Taufe Christi und unsere Taufe hin

Quelle: Orthodoxie in Deutschland