Feuervergoldung
auch Quecksilbervergoldung genannt ist eine uralte Technik, Metallgegenstände mit Feingold zu überziehen, die schon den Sumerern bekannt war. Es wird dabei ein Amalgam (Legierung), bestehend aus einem Teil Feingold und neun bis zehn Teilen Quecksilber, auf das zu vergoldende Objekt aufgetragen. Durch Erhitzung verdampft das Quecksilber, und das Gold bleibt als dünner Überzug haften. Das als "Abrauchen" bezeichnete Verfahren wird so oft wiederholt, bis die Vergoldung makellos ist. Verunreinigungen entfernt man mittels Schwefelsäure. Die Feuervergoldung ist sehr haltbar. Wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung der entweichenden Quecksilberoxyddämpfe wird die Feuervergoldung aber heute kaum noch angewendet.